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Die guten Geister der Loretokapelle

Die guten Geister der Loretokapelle
Die guten Geister der Loretokapelle ©Veronika Hofer
Eine Handvoll Menschen kümmert sich um die Pflege der Loretokapelle, dieses besonderen Kleinods an der Hofsteigstraße.
Die guten Geister der Loretokapelle

Lustenau. Vor kurzem feierten Gläubige im ältesten sakralen Gebäude Lustenaus, der Loretokapelle, mit einer heiligen Messe das Patrozinium. Pfarrer Thomas Sauter dankte in seiner kurzen Ansprache besonders auch den Menschen, die das kleine Gotteshaus immer in Schuss halten. So sorgt Renate Riedmann für die Sauberkeit in der Kapelle und Marianne Hollenstein kümmert sich um den Blumenschmuck.

Selbstloser Dienst

Als Verehrerinnen der Mutter Gottes sehen sie diesen Dienst als ehrenvolle Aufgabe an. Renate Riedmann übernahm das Amt vor einigen Jahren von Marianne Paulitsch und Katharina Holzer und Marianne Hollenstein gaben vor fünf Jahren Renates eindringlicher Bitte zur Mithilfe nach. Während Renate das Staubsaugen und Abstauben obliegt, entfernt Marianne jeweils am Freitag die verblühten Blumen, entsorgt den Abfall und bringt frisches Wasser mit. Neue Blumen kommen aus ihrem eigenen Garten und oft kann sie welche bei Karlheinz Grabher schneiden. Beide Frauen wären froh, wenn der Brunnen auf dem Vorplatz vor der Kapelle wieder in Betrieb genommen werden könnte, denn das Wasser müssen sie umständlich immer von zu Hause mitbringen. Für die Sauberkeit um die Kapelle kümmern sich zudem ihre Männer.

Kappili-Kilbi

So erstrahlte die Kapelle auch zur Patroziniumsfeier im festlichen Glanz und die Marienlieder sowie die bekannte Schubertmesse wurden von den Besucherinnen und Besuchern eifrig mitgesungen. Für den richtigen Ton sorgte das Duett der beiden Musikpädagogen Ivaila (Querflöte) und Markus Valazza (Gitarre), die auch wunderbare Stücke von Mauro Giuliani, Fernando Sor und Peter Tschaikowski zum Besten gaben. Pfarrer Thomas Sauter appellierte zum Fest der „Mutter immerwährender Hilfe“ an die Betenden, in Gottes Hilfe zu vertrauen, auch wenn sie nicht immer spürbar ist. „Er hört die Gebete“, sprach er mit Überzeugung. Im Anschluss waren alle zur Agape auf dem Vorplatz eingeladen, wie immer durchgeführt von einer Gruppe von Anrainern, denen die Loretokapelle auch viel bedeutet und die diese lang gepflegte Tradition der „Kappili-Kilbi“ hochhalten. Bei einem Gläschen Wein oder Glühwein und feinem Gebäck tauschte man sich aus und die Alteingesessenen trafen sich anschließend noch im Gasthof Meindl zum Mittagessen.

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