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Die Grippewelle hat Vorarlberg immer mehr im Griff: Sind Sie geimpft?

Trotz Grippewelle: Nur wenige sind geimpft.
Trotz Grippewelle: Nur wenige sind geimpft. ©VOL.AT/Mayer, CanvaPro
In Vorarlberg breitet sich eine starke Grippewelle aus und sorgt dafür, dass immer mehr Menschen mit schweren Atemwegserkrankungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

In Vorarlberg wird derzeit eine signifikante Zunahme von Grippefällen verzeichnet. Seit dem Ende des vergangenen Jahres wurden laut einem Bericht des ORF rund 170 Personen aufgrund schwerer Atemwegserkrankungen in Krankenhäuser eingeliefert, ein klares Zeichen dafür, dass sich das Bundesland mitten in einer Grippewelle befindet.

Landessanitätsdirektor Wolfgang Grabher betont gegenüber dem ORF die Schwere der Situation und weist darauf hin, dass unter den Erkrankten auch Covid-19-Fälle sind, deren Anzahl allerdings rückläufig ist. Aktuell liegt kein Covid-19-Patient auf der Intensivstation.

Ältere Menschen und Kinder sind besonders gefährdet

Besonders besorgniserregend ist das Risiko einer Lungenentzündung, die sich als Folge einer Grippeerkrankung entwickeln kann. Seit Ende Dezember mussten sieben Menschen aufgrund solcher Komplikationen behandelt werden. Diese Entwicklung ist vorwiegend für Kinder und ältere Menschen gefährlich, da ihre Immunsysteme besonders anfällig sind.

Grippewelle in Vorarlberg

Trotz steigender Grippefälle ist die Impfrate in Vorarlberg niedrig. Bei den unter 60-Jährigen sind lediglich zehn Prozent gegen die Grippe geimpft. Grabher appelliert an die Bevölkerung, die Grippeimpfung ernst zu nehmen und zu nutzen, da erwartet wird, dass die Grippewelle noch mindestens sechs Wochen andauern wird.

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