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Die Gesichter hinter dem Begriff „Flüchtling“ kennenlernen

Bürgermeister Wilfried Berchtold mit Mahsa, Sahar und Hossam in der Marktgasse anlässlich des "Langen Tags der Flucht".
Bürgermeister Wilfried Berchtold mit Mahsa, Sahar und Hossam in der Marktgasse anlässlich des "Langen Tags der Flucht". ©Verena Kogelnig
Sich informieren und Flüchtlinge persönlich treffen konnte man zum diesjährigen „Langen Tag der Flucht“.
"Langer Tag der Flucht"

Feldkirch. (vko) Bei einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe zum „Langen Tag der Flucht“ konnten sich Interessierte in der vergangenen Woche über Flüchtlinge und die Flüchtlingsarbeit in Feldkirch informieren. In einer Kooperation boten die Stadt Feldkirch, Caritas und ORS Gelegenheiten, Fakten zu erfahren, Fragen zu stellen und Flüchtlinge zu treffen.

Gelebte Integration durch Aktionen wie diese

Zum „Langen Tag der Flucht“, von der UNHCR (UN Refugee Agency) Österreich im Jahr 2012 ins Leben gerufen, gab es in vielen Gemeinden Vorarlbergs Vorträge, Workshops und Aktionen. Vor Ort wurde er dieses Jahr zum ersten Mal gemeinsam vom Amt der Stadt Feldkirch, der Caritas und der ORS gestaltet. Zum Auftakt hielt die Flüchtlingskoordinatorin der Stadt Miriam Wiltschi einen Vortrag, der am Mittwochabend im Haus Abraham in Gisingen stattfand. Unter dem Titel „4 Monate im Iran – Kultur, Religion und Alltag im Nahen Osten“ gewährte Wiltschi Einblicke in das Leben im Iran und berichtete über ihren Aufenthalt in Teheran im Rahmen ihres Verwaltungspraktikums bei der Österreichischen Botschaft. Am Freitag zog die Aktion „Begegnungen und orientalische Spezialitäten“ die Menschen in die Marktgasse, wo sie sich mit Appetit die Köstlichkeiten schmecken ließen, die Flüchtlinge, unter anderem aus der Unterkunft Nofels, zum Dank an die feldkircher Bevölkerung zubereitet hatten. Beim lockeren Zusammensein nutzten viele das Angebot, sich bei Zuständigen der Stadt Feldkirch und der anderen veranstaltenden Organisationen Auskünfte zu holen und „die Gesichter hinter dem Begriff ‚Flüchtling‘ kennenzulernen“, wie Wiltschi das Ziel der Initiative zum Ausdruck brachte. Am Abend desselben Tages war schließlich im „Interkulturellen Café“ des Jugendhauses Graf Hugo viel Zeit und Raum für Begegnungen.

Vorarlberg ist das einzige Bundesland, das die Quote an aufzunehmenden Flüchtlingen erfüllt. Die Caritas Feldkirch stellt 450 Plätze in Unterkünften allein in Feldkirch. Viele Vereine und Privatpersonen engagieren sich bereits vielseitig in der Integration und haben Freundschaften geschlossen. Zum „Langen Tag der Flucht“ freut sich Markus Roth, Leiter der Caritas-Unterkünfte der Region Feldkirch: „Wir erreichen durch die Aktionen Menschen, die mit Flüchtlingen sonst wenig zu tun haben und die dann ihre positiven Erfahrungen weitererzählen.“

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