Die Erfindung einer Stadt -Tel-Aviv – Jaffa

Hanno Loewy mit Gattin Astrid und Muhammad Jabali
Hanno Loewy mit Gattin Astrid und Muhammad Jabali ©Pezold
Am Sonntag wurde die neueste Ausstellung des jüdischen Museums im Salomon-Sulzer Saal eröffnet.
Die Erfindung einer Stadt -Tel-Aviv – Jaffa

Hohenems. Gegründet als Vorort der alten arabischen Hafenstadt Jaffa, wird Tel-Aviv heute als Partystadt, als Mekka für Start Up Unternehmen gefeiert. Mit über 4000 Gebäuden gilt die Stadt als „weltweit größtes Ensemble der Bauhaus-Architektur“. Die Ausstellung „All about Tel Aviv-Jaffa“ wirft einen Blick hinter die Kulissen des erfolgreichen City-Branding (die Stadt zu einer Marke machen, damit Besucher angelockt werden und die Einheimischen sich mit ihrer Stadt identifizieren und dort gerne leben und arbeiten).

Illustre Gästeschar im Salomon-Sulzer Saal

Hanno Loewy begrüßte die Gäste im Saal: „Schon vor 30 Jahren träumten mein Bruder Peter und ich, diese Ausstellung zu machen.“ Als erster Redner trat Dieter Egger zum Rednerpult: „Sie werden von der Ausstellung überwältigt sein“, prophezeite er den Gästen. Besonders lobte der Bürgermeister den Fotografen Peter Loewy, durch dessen fotografische Augen die Besucher die Ausstellung nun betrachten können. Künster und Autor Muhammad Jabali hielt seine Eröffnungsrede in Englischer Sprache. Er lebt in Berlin und davor in Jaffa, das er 2012 verließ. Tel-Aviv, so sagt er, lädt mich nicht ein zu kommen – ich gehe nach Tel-Aviv. Jabali hofft, dass eines Tages die Stadt nicht ein Universum in sich sein wird, sondern ein Zentrum, offen für alle. Kurator Johannes Sulzenbacher bezeichnet Tel-Aviv als Musterschüler in Sachen City Branding. Unter den Gästen auch Architektin Ada Rinderer, Autorin Tania-Maria Rodrigues-Peters, Johannes Drexel mit Gattin, Arnulf Häfele, SR Patricia Tschallener uva.

Die Frage stellt sich, ob der Stadt Tel-Aviv der Weg von der Vergangenheit über die Brücke zur Gegenwart und in die Zukunft gelingt. Was liegt darunter, wenn man den Lack abkratzt?

Die Ausstellung ist von 7. April – 6. Oktober 2019 im jüdischen Museum zu sehen.

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