Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Die Chance lebt und sie ist groß

Österreichs Handball-Herren haben nach dem 25:19-Heimerfolg in Hard über die Slowakei das EM-Ticket für die Schweiz bereits in Wurfweite. Doch Teamchef Rainer Osmann weiß: Im Rückspiel wartet die "Hölle von Kosice".

“Sie werden überhart spielen, sie werden uns bei den Trainingszeiten sekkieren, sie werden nichts unversucht lassen, um uns aus der Konzentration zu bringen.“ Erfahrungen, die auch A1 Bregenz in der Slowakei gemacht hat, weshalb Manager Roland Frühstück Osmann anrief, um ihn vor den Rahmenbedingungen zu warnen. “Er sagte zu mir, dass uns dort Krieg erwartet“, erklärte der Teamchef, der seine Spieler auf die zu erwartende Situation mit Einzelgesprächen vorbereiten will: “Wir müssen uns einfach darauf einstellen.“ An der Einstellung seiner Spieler wird es mit Sicherheit nicht mangeln: “Für manche ist es sogar mehr als das Spiel des Jahres. Für manche ist es das Spiel des (Sportler-)Lebens“.

Mit der Leistung im Hinspiel war Osmann jedenfalls größtenteils zufrieden: “Da waren wir in der Defensive hervorragend, hat das 6:0-System gut funktioniert. 19 Gegentore zeigen in der heutigen Handballzeit, dass da etwas außergewöhnlich gut gelaufen sein muss.“ Besonders gefreut hat Osmann die Tatsache, dass man den sonst gefährlichsten Slowaken, Daniel Valo, jederzeit im Griff hatte. “Er wurde völlig isoliert!“

Dennoch müsse seine Truppe im Rückspiel noch einiges verbessern. Beispielsweise das Angriffsspiel: “Da müssen wir beweglicher werden.” Das Erfolgsrezept für die Auswärtspartie hat Osmann bereits in der Schublade: “Wir werden zunächst das Risiko nicht übertreiben und wahrscheinlich mit einem 6:0-System beginnen. Dann müssen wir versuchen, über die Gegenstöße zum Erfolg zu kommen.“ Das Polen-Trauma, als man 2003 in der Qualifikation nach einem Sechs-Tore-Vorsprung (30:24) auswärts mit 19:36 “unterging“, hat die ÖHB-Auswahl verarbeitet.

Kurz vor der Abreise gab es noch eine Veränderung: Statt Bregenz-Goalie Johannes Winkler wird Linkshänder Michael Knauth nach Kosice reisen. “Eine Rückversicherung, falls David Szelzak nicht spielen kann“, so Osmann.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Sport VOL.AT
  • Die Chance lebt und sie ist groß
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.