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Im Greco platzte für KSK Klaus der Traum vom Meistertitel

©Luggi Knobel
KSK Klaus verlor den ersten Kampf im Rahmen der Ringerbundesliga gegen AC Wals mit 20:39.
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Die große Sensation blieb aus. KSK Klaus unterlag vor 800 Zuschauern in der vollbesetzten Klauser Turnhalle der Mittelschule gegen Rekordmeister AC Wals klar mit 20:39 Punkten. Die Staffel aus der Winzergemeinde scheint die Kronprinzenrolle zu liegen: Zum 19. Mal werden die Klauser Mattensportler Vizemeister. Der Rückkampf in Wals ist nur noch Formsache für die Salzburger. Vor zwei Wochen fegte Klaus den Lokalrivalen Götzis mit 38:17 Punkten von der Matte und die treuen Fans feierten ihre Helden. Im ersten Finalkampf gegen Topfavorit Wals war Klaus auf verlorenem Posten und erlitt ein Debakel, eine wahre Lehrstunde. In der Stilart im freien Stil hielt der Hausherr den Kampf noch offen, aber im Greco platzte der große Traum den regierenden Champion zu bezwingen. In sechs der sieben Gewichtsklassen im Greco gewann Wals gegen Klaus mit dem Maximum von vier Punkten und in Windeseile von nicht einmal einer halben Stunde war der erneute Titelgewinn für die Salzburger fixiert. Die Enttäuschung stand der KSK-Staffel und den vielen hunderten Zuschauern nach Kampfende ins Gesicht geschrieben. Einzig die Legionäre Akaki Osiashvili (gewann in beiden Stilarten gegen Oldie Mühlbacher), Mihaly Nagy (gegen Visalimov) und Leihringer Magomed Schuaipov (gegen Max Außerleitner) siegten in ihren Klassen mit dem Maximum und konnten wenigstens bis zur Hälfte des Kampfes die Begegnung offen halten. Allerdings gab es vor dem Beginn eine Hiobsbotschaft im Klauser Lager: Schwergewichtler Johannes Ludescher musste aus gesundheitlichen Gründen passen. Und so musste Klaus die Aufstellung fast komplett verändern. „Der Ausfall von Johannes tat verdammt weh. Wir hatten uns so viel vorgenommen, aber das Glück war auch nicht auf unserer Seite. Jetzt wollen wir zumindest den Rückkampf gewinnen“, so Klaus Sportchef Bernd Ritter. Denn Johannes Ludescher hätte gegen Markus Ragginger zumindest im freien Stil vermutlich gewonnen, wenn nicht bei beiden Stilarten. Auch Dominic Peter hätte Amer Hrustanovic im freien Stil vermutlich besiegt. Peter führte gegen Ragginger im Freistil mit 2:0, aber der Salzburger hatte mit einem Aufreißer das bessere Ende für sich. Auch die knappe 10:11 Niederlage nach Punkten von Raphael Jäger gegen Benedikt Huber war nicht eingeplant, der Klauser führte bis zwei Sekunden vor Schluss mit 10:7, verlor aber noch.

Vor dem Rückkampf in Wals am nächsten Samstag tagt die Liga mit allen Vereinen. Künftig sollen geht es nach den Vorarlberger Vereinen Klaus, Götzis und Hörbranz eine 8er Liga (2 vierer Gruppen) ohne eine zweite Staffel geben. Auch die Ausländerregelung steht zur Diskussion. Nur zwei Nichtösterreicher sollen eingesetzt werden dürfen, Meister Wals darf nur einen Ausländer bringen dürfen. Eine spannende Sitzung abseits der Matte ist garantiert.

RINGEN Erste Bundesliga 2018

Finale, Hinkampf

KSK Klaus – AC Wals 20:39 (14:15)

Sporthalle NMS Klaus, 800 Zuschauer, KR Riederer

Freistil: 57 kg: Osiashvili – Mühlbacher 4:0; 130 kg: Peter – Ragginger 1:3; 62 kg: Jäger – Huber 1:3; 100 kg: Ilias Magomadov – Hrustanovic 0:4; 68 kg: Schuaipov – Ausserleitner 4:0; 88 kg: Mihaly Nagy – Visalimov 4:1; 77 kg: Simon Hartmann – Simon Marchl 0:4;

Greco: 57 kg: Osiashvili – Mühlbacher 4:0; 130 kg: Gutensohn – Ragginger 0:4; 62 kg: Jäger – Kovacs 0:4; 100 kg: Peter – Hrustanovic 1:4; 68 kg: Schuaipov – Puffer 0:4; 88 kg: Halbeisen – Florian Marchl 1:4; 77 kg: Kukaev – Burger 0:4;

Die Kampffolge: 4:0, 5:3, 6:6, 6:10, 10:10, 14:11, 14:15, 18:15, 18:19, 18:23, 19:27, 19:31, 20:35, 20:39

Finale, Rückkampf

AC Wals – KSK Klaus Samstag, 19.30 Uhr, SH Walserfeld

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