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Die Austria muss - der FC will siegen

Die beiden Lustenauer Klubs in der "Heute für Morgen" Erste Liga spielen heute die 27. Runde der Meisterschaft. Der FC Lustenau will nach drei Niederlagen heute gegen Horn wieder zurück in die Erfolgsspur, die Austria Lustenau muss im Kampf um den Meistertitel bei der Vienna die Tabellenführung verteidigen.
FC Lustenau - SV Horn (18.30 Uhr)
Vienna - Austria Lustenau (18.30 Uhr)

Das Feuer soll wieder lodern

Hängenlassen haben sich die Mannen von Coach Daniel Madlener nie. Ob im Heimspiel gegen Kapfenberg oder beim Derby am Freitag – gekämpft wurde bis zum Schluss.

Dennoch kann man sich dem Schluss nicht entziehen, dass die Blau-Weißen immer mehr der dünnen Kaderdecke Tribut zollen müssen. Der natürliche Verschleiß einer Saison durch Sperren und Verletzungen kann schlicht nicht mehr aufgefangen werden. Mangelnde Alternativen limitieren auch die Möglichkeiten Madleners taktisch zu variieren: Jene, die halbwegs fit sind, spielen dort, wo sie gebraucht werden.

So auch beim jüngsten Derby: Bolter und Haselberger waren gesperrt, an positionsbezogene Wechsel war nicht zu denken, da sich weder ein defensiver Mittelfeldspieler noch ein gelernter Innenverteidiger im Kader befanden. Also wurde rochiert und damit zwangsläufig auch bislang gut funktionierende Einheiten auseinandergerissen. Madlener selbst will sich aber gar nicht erst auf die Suche nach Ausreden begeben: „Ich bin davon überzeugt, dass wir als Team zwei Ausfälle durchaus kompensieren können.“ Gegen die Austria war das nicht der Fall, wie der Coach unumwunden bekennt: „Es war unser schwächstes Saisonspiel. Die Leistung war durchwachsen.“

In den Trainingseinheiten der vergangenen Tage versuchte er das Feuer neu zu entfachen, gegen Horn soll die Truppe an die starken Leistungen zu Beginn des Frühjahrs wieder anschließen. Madlener hat schließlich hohe Ansprüche an sich und das Team: „Ich bin mit Niederlagen – und seien sie noch so knapp – niemals zufrieden, sondern will gewinnen.“

Schiedsrichter in der Kritik

Bis auf den gesperrten Michael Gehrer wird die Mannschaft in Bestbesetzung auflaufen können. Der Ausfall des Rechtsverteidigers schmerzt dennoch, zumal die zweite Karte auch als Aprilscherz hätte durchgehen können. Hat der FC Lustenau als Fixabsteiger einfach keine Lobby bei den Schiedsrichtern? Madlener möchte die Unparteiischen nicht pauschal verurteilen, ortet aber eine klare Tendenz: „In den letzten Wochen gab es einige Situationen, in welchen wir objektiv benachteiligt wurden. Allerdings denke ich nicht, dass die Schiedsrichter dies bewusst machen.“

Dass gegen Horn die Unparteiischen nicht zum Faktor werden, dafür wollen die Blau-Weißen selbst sorgen: Mit einer konzentrierten Leistung über 90 Minuten und neuem Elan sollen die drei Punkte eingefahren werden. Dann wird am Ende auch nicht über den Schiedsrichter diskutiert werden müssen.

Auf der Hohen Warte den Aufwärtstrend fortsetzen

Das Gastspiel der Lustenauer Austria auf Tabellenplatz zwei währte nur kurz. Einen Spieltag lang schlüpften die Grün-Weißen in die Rolle des Verfolgers. Heute (18.30 Uhr) sind sie bei der Vienna zu Gast, wieder als Tabellenführer. Der erste Sieg im Jahr 2013 – am Freitag im Derby gegen den FC Lustenau – kam gerade rechtzeitig. Er zeigte, die Austria kann wieder gewinnen. Das Selbstvertrauen, das die Lustenauer aus diesem Sieg schöpften, ist heute nötig. Denn die Vienna schwebt auf einer unverhofften Erfolgswelle. Nach dem 3:0-Heimsieg gegen Altach feierten die Döblinger vergangenen Freitag in Horn einen 3:2-Erfolg und sind aktuell die drittbeste Mannschaft des Frühjahrs. Kein Wunder also, dass die Wiener auch gegen den Tabellenführer einen Sieg anstreben. So heißt es auf der Homepage: „Revenge is a Dish served Yellow and Blue“. Angespielt wird auf die bisher gespielten Saisonduelle. Denn im Herbst gingen beide Aufeinandertreffen an die Austria. Gesamtscore: 8:0.

Verzichten muss Austria-Coach Helgi Kolvidsson heute auf Topscorer Thiago. Die gute Nachricht: Das befürchtete Saison-Aus bestätigte sich nicht, eine MR-Untersuchung ergab nur einen leichten Einriss des Syndesmosebandes. 14 Tage wird der 29-Jährige trotzdem fehlen. Auch Christoph Stückler wird auf der Hohen Warte nur zuschauen, er muss eine Gelbsperre absitzen. Hinter dem Einsatz von Felix Roth steht ebenfalls ein Fragezeichen.

Mit einem Auge werden die Lustenauer auch nach Linz blicken, dort spielt der punktegleiche Aufstiegskonkurrent aus Grödig. Und wir erinnern uns: Vor einer Woche wurde die Kolvidsson-Truppe von den Stahlstädtern mit einer 0:3-Packung nach Hause geschickt.

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