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Die Austria braucht "Fleisch"

Austria Lustenau startet RedZac-Erstliga-Heimspielserie heute gegen die Juniors aus Salzburg.

Austria Lustenau-Präsident Hubert Nagel ist der Karfreitag nicht Wurst. Als Christ lehnt er die Durchführung von Sportveranstaltungen an diesem Tag ab. Deshalb war der Austria-Boss froh, dass ihm die Bundesliga entgegenkam und sein Team erst heute Samstag antreten muss. Das Match gegen die Juniors aus Salzburg wurde zum Premiere-Livespiel “umfunktioniert”, ­ damit blieb der Austria der Karfreitag als Spieltermin erspart.

Bullen ersatzgeschwächt

Die sportliche Fastenzeit hat die Austria ohnehin bereits letzte Woche bei der 1:2-Niederlage in Kärnten erlebt. Ein herber und unerwarteter Rückschlag im Kampf um den Aufstieg. Ab heute, darf, nein muss wieder mehr Fleisch an die Rippen der Lustenauer. “Das Einzige was zählt, sind drei Punkte”, weiß auch Trainer Hansi Kleer. Nur so kann die kleine Aufstiegs­chance gewahrt werden. Den Juniors sollen also so viel Eier wie möglich ins Nest gelegt werden. Bleibt zu hoffen, dass das Wetter halbwegs mitspielt und das Spiel regulär über die Bühne gehen kann. Zumal die Hausherren zur großen Ostergala mit drei Spielen (1 b, Erste und Amateurmannschaft) laden. Mit den von Lars Söndergaard trainierten Jungbullen, die zum Auftakt gegen Leoben ebenfalls 1:2 verloren, gastiert ein sehr unberechenbarer Gegner im Reichshofstadion. Allerdings ein ersatzgeschwächter, denn mit David Witteween, Ernst Öbster und Ousman Sonko Pa fehlt praktisch die komplette Offensivabteilung. Zudem klagte Söndergaard über Disziplinlosigkeiten in der Mannschaft. Sein Trainer-Pendant Kleer hofft dennoch, dass Salzburg die spielerische Linie bevorzugt. “Gegen solche Mannschaften tun wir uns einfach leichter. Ein schnelles Tor könnte natürlich viel bewirken. Die Leistung in Kärnten hat ja gepasst, nur das Ergebnis nicht.”

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