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Dicke Luft im Stadion

Einst Hochburgen, nun Krisengebiete. In den fußballverrückten Städten München, Dortmund und Gelsenkirchen herrscht dicke Luft. Anhänger drohen den millionenschweren Profis mit Liebesentzug. [3.12.99]

Vor allem die schwarz-gelbe Fangemeinde in Dortmund geht mit ihren einstigen Lieblingen hart ins Gericht. Nur ein Erfolgserlebnis im Spitzenduell beim Tabellenführer Bayern München am Samstag (20 Uhr) könnte das Team von Wolfgang Feiersinger, der vermutlich auf der Bank sitzen wird, vor weiteren Sorgen bewahren. Vor allem für Trainer Michael Skibbe wird die Lage prekär.

Die emotionslosen Auftritte ihrer Elf sorgten auch beim Münchner Publikum zuletzt für Verdruss. Mit der 0:1-Schlappe im Lokalderby gegen die “Löwen” verscherzten sich die Bayern-Profis die Sympathien.

Nicht minder verschnupft sind die Fans “auf Schalke”. Bei nur einem Sieg in den bisherigen sechs Heimspielen ist der vorweihnachtliche Friede beim UEFA-Cup-Sieger von 1997 gestört. Am Samstag geht es gegen Freiburg.

Beim TSV München 1860 kehrt Werner Lorant nach seiner Sperre für zwei Spiele gegen den Wohlfahrt-Klub VfB Stuttgart wieder auf die Trainerbank zurück. “Da gehöre ich hin”, meinte der “Löwen”-Coach, den der Wiener Peter Pacult vertreten hatte, lapidar. Den Herzog-Klub Werder Bremen erwartet in Leverkusen ein schwerer Gang. Am Sonntag trifft die SpVgg Unterhaching auf Arminia Bielefeld (mit Markus Weissenberger).

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