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Der Traum vom großen Finale platzte nach sechs Sekunden

©sams
EHC Lustenau verlor das fünfte und entscheidende Halbfinalspiel in Laibach mit 0:5

AHL, Eishockey Halbfinale (best of Five), 5. Spiel: Olympia Laibach - EHC Lustenau 5:0 (4:0, 1:0, 0:0); Torfolge: 00:06 1:0 A. Magovac, 11:16 2:0 (PP) M. Logar, 11:31 3:0 M. Zajc, 18:47 4:0 Z. Pance, 30:07 (SH) 5:0 Z. Pance; Endstand in der Best of Five Serie: 3:2 für Olympia Laibach;

EHC Lustenau verliert in Laibach und verabschiedet sich aus einer erfolgreichen Saison

Die erhoffte Sensation blieb aus, denn nichts mehr zu holen gab es für den EHC Lustenau beim fünften und entscheidenden Spiel um den Finaleinzug der Alps Hockey League gegen Olimpia Ljubljana. Trotz dieser Niederlage kann Lustenau sportlich auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken, forderten sie doch den absoluten Titelfavoriten über die komplette Serie und zeigen tolles und attraktives Eishockey über die gesamte Saison. Mit dem Erreichen des Halbfinales in der Alps Hockey League und dem Erringen des Österreichischen AHL Meistertitels übertrafen die Lustenauer Cracks bei Weitem die in sie geforderten Erwartungen.

Einen ganz schlechten Start erwischte der EHC Lustenau im fünften und entscheidenden Spiel gegen die hoch favorisierten Gegner aus Laibach. Bereits nach sechs Sekunden (!) stand es 1:0 für die Gastgeber. Ein Weitschuss von Alexander Magovac fand den Weg in das Gehäuse der Lustenauer. Geschockt von diesem schnellen Rückstand taten sich die Lustenauer sehr schwer zurück ins Spiel zu finden. In der 12. Minute erhöhte Laibach im Powerplay durch Miha Logar auf 2:0. Nur 15 Sekunden später stand Miha Zaic alleine vor Lustenaus Torhüter Morrone und erhöhte auf 3:0. Der EHC Lustenau, der auf Schlüsselspieler Arturs Ozolins verzichten musste, war weiterhin mit Defensivarbeit beschäftigt und musste kurz vor Drittelsende das 4:0 durch Ziga Pance hinnehmen. Mit diesem klaren Vorsprung für die Gastgeber ging es in die erste Drittelpause.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes hatte Lustenau für fünf Minuten eine 5:4 Überlegenheit auf dem Eis – Ales Music erhielt nach einem hohen Stock eine fünf plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Trotz einiger Möglichkeiten konnte Lustenau diese Feldüberlegenheit nicht in Tore ummünzen. In weiterer Folge blieben die sehr körperbetont spielenden Slowenen die tonangebende Mannschaft auf dem Eis. In der 31. Minute kam Laibach durch einen Shorthander von Ziga  zum 5:0. Laibach spielte nun befreit auf, doch Lustenaus Team vereitelte einen höheren Rückstand.

Auf Grund der klaren Voraussetzungen vor dem letzten Spielabschnitt schalteten die Slowenen einen Gang zurück und begnügten sich auf das Halten des Vorsprungs. Die dünne Personaldecke und die Strapazen der letzten Spiele zeigten auch bei Lustenau Wirkung und sie waren nicht mehr in der Lage, Laibach ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. So endete das letze Drittel mit 0:0. Die Lustenauer verabschieden sich somit aus der Serie mit 2:3 und können auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. (EHC/Stadlober)

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