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Der Tag danach...

Der Tag danach... im höchstgelegenen Filmdorf Europas, auf der 1700 m Höhe gelegenen Alpe Oberpartnom,  haben die Winterdreharbeiten begonnen
Der Tag danach... im höchstgelegenen Filmdorf Europas, auf der 1700 m Höhe gelegenen Alpe Oberpartnom, haben die Winterdreharbeiten begonnen ©Helmut Köck
Impressionen vom Drehtag

Sonntag. Im höchstgelegenen Filmdorf Europas, auf der 1700 m Höhe gelegenen Alpe Oberpartnom, haben die Winterdreharbeiten begonnen. Reinold Bilgeri verfilmt seinen Bestseller “Der Atem des Himmels”. Mit einem Gesamtbudget von 3,5 Millionen Euro wird es sicher das ehrgeizigste Filmprojekt im deutschsprachigen Raum werden. Das hochprofessionelle Filmteam wird noch acht Drehtage benötigen, dann ist der Film im “Kasten” und es beginnt die aufwendige Post-Production.

Lawinenunglück von Blons 1954

Der Debütroman von wurde bislang 50.000 Mal verkauft und befindet sich schon in der 15. Auflage. Der Autor erzählt eine historische Begebenheit – das Lawinenunglück, das 1954 in Blons 57 Menschenopfer forderte – mit einer tragischen Liebesgeschichte und Elementen aus der eigenen Familiengeschichte. Um die besondere Atmosphäre einzufangen, entschied sich Bilgeri, den Film nahezu ausschließlich in Vorarlberg zu produzieren. “Die Arbeit mit der Filmcrew ist eine Expeditionen mit Profis, eine Reise ins Abenteuer mit 50 Enthusiasten. Schon der Bürgermeister von Sonntag , Ferdinand Türtscher hat den richtigen Spirit gebracht, der auf das ganze Team übergegangen ist “, so Bilgeri . “Wir haben den tollsten Job der Welt bei diesem Filmprojekt – aber auch das Scheitern ist dabei inbegriffen. Die Resonanz des Publikums ist uns wichtig, aber auch die der Kritiker”.

Das Gasthaus Adler steht nicht mehr

“Es tut einem schon das Herz weh, wenn man im aktuellen Filmset steht” so Bilgeri. Aber im Drehbuch kommen eben wichtige Szenen am “Tag danach” vor. Das Gasthaus Adler und auch das Schulhaus samt Gemeindeamt ist durch den Lawinenabgang dem Erdboden gleichgemacht. Art Director und Requisiteur haben ganze Arbeit geleistet und es schaut wirklich schlimm aus. Überall liegen Teile der Häuser, Mobiliar, Küchenteile, Lawinenopfer usw. im Schnee. Eine Kompanie des Jägerbataillons 23 hilft beim Transport, Einrichten des Wintersets und anderen schwierigen Tätigkeiten im Gebirge mit. Zudem stellen 30 Soldaten die Rolle der damaligen anrückenden Soldaten der B-Gendarmerie und der Besatzungstruppen dar. Tolle Szenen gibt es mit dem Hubschrauber. Es ist das gleiche Model S58, das damals von der US-Army nach Blons kam

Weltpremiere am 24. August fast ausverkauft

Die Premiere des Films findet am 24. August 2010 in 35mm Kinoprojektion auf der Bregenzer Seebühne statt. Die 5.000 Eintrittskarten sind bis auf 200 Stück bereits verkauft. Wer noch bei der Premiere dabei sein will, muss sich sputen. Aber es gibt aufgrund der großen Nachfrage einen zweiten Vorführtermin am 25.8. ab 19 Uhr.

Vorverkauf bei www.v-ticket.at und im Musikladen www.musikladen.com

FACTS zum Film “Der Atem des Himmels”

Zur Geschichte

Als Erna von Gaderthurn im September 1953 das Große Walsertal betritt, ist dies für sie Flucht und Neubeginn zugleich. Nach dem Tod ihres Vaters hatte die Frau das elterliche Schloss im Pustertal verlassen und eine Lehrerstelle in Blons angetreten. Dort verliebt sie sich in ihren Kollegen Eugenio Casagrande. Doch dann kommt der 11. Januar 1954 und mit ihm die Falvkopf-Lawine. Das historische Ereignis der Lawinen-Katastrophe des Jahres 1954, die in Blons 57 Menschenleben gefordert hat, nimmt Reinhold Bilgeri zum Anlass, um die Geschichte einer tragischen Liebe zu erzählen. Bilgeris Romanerstling ist Lokalchronik, Gesellschaftsstudie Beziehungsroman zugleich. Und ganz nebenbei hat der Autor einen Teil seiner eigenen Familiengeschichte mit hinein verwoben.

Herstellungsjahr: 2009/2010

Weltpremiere: 24.8.2010 auf der Seebühne in Bregenz

Länge: 130 Minuten als Kinofassung, 2x 90 Minuten in der TV-Fassung

Format: 35 mm

Drehorte: Filmdorf Alpe Oberpartnom in Sonntag Stein, Palast Hohenems, Raddampfer Hohentwiel, Kirche in Meschach, Villa Maund bei Schoppernau, Gasthof Bad Kehlegg, Walsermuseum Sonntag, Rappenlochschlucht, Körbersee, insgesamt 21 Motive, davon 16 im Großen Walsertal

Regie/Drehbuch: Reinold Bilgeri

Buchvorlage: basierendend auf dem Bestseller “Der Atem des Himmels”

Besetzung: Beatrix Bilgeri als Erna von Gaderthurn, Jaron Löwenberg als Eugenio Casagrande, Ernst Konerek als Bürgermeister, Krista Stadler als Ernas Mutter, Gerd Böckmann als Baron von Kessel, Eric Judor als Maurice, Eisi Gulp als Dünser, Erwin Leder als Ernas Vater und weitere 14 SchauspielerInnen aus dem Ländle

Kamera: Thomas Erhart
Produzent: Reinold Bilgeri, Thomas Feldkircher
Art Director: Patrick Steve Müller
Casting: Marion Langstadlinger
Schnitt: Cristian Funk
Musik: Raimund Hepp

Gesamtbudget: 3,5 Millionen Euro

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