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Der Stahlpreis bleibt auf hohem Niveau

Seit 2004 zeigen die Stahlpreise insgesamt eine "explodierende" Tendenz. Das geht bis zur Verdoppelung bei manchen Produkten.


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Momentan gibt es eine Abflachung auf einem bisher nie erreichten hohen Niveau. Stahl selbst notiert aktuell um 10 bis 20 Prozent höher als noch zu Neujahr, legierte Stähle um bis zu 40 Prozent darüber. Und weil die Stähle immer öfter aus Russland, Indien oder China statt aus europäischen Hütten kommen, müssen vor allem bei legierten Produkten Lieferzeitverlängerungen von drei auf acht Monate in Kauf genommen werden. Dabei ist die Wartezeit umso höher, je größer die Dimensionen der Stahlteile sind.

Bei der EHG in Dornbirn, dem größten Stahlverteiler und -logistiker in Westösterreich, glaubt man, dass der Stahlpreis auch weiterhin auf einem hohen Niveau bleiben wird.

„Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Stahlpreisentwicklung ein komplexer Vorgang ist, weil innerhalb des Überbegriffs ,StahlÑ je nach Produktgruppen ganz unterschiedliche Preisentwicklungen festzustellen sind“, so EHG-Geschäftsführer Dkfm. Elmar Geiger und Marketingleiter Gerhard Monz.

Solche Produktgruppen sind beispielweise

  • Träger,
  • Stabstahl, Betonstahl
  • Bleche
  • Qualitätsstahl z. B. für den Maschinenbau mit hohen Festigkeiten und entsprechenden Bearbeitungsmöglichkeiten Grundsätzlich setzt sich der Stahlpreis aus dem Grundpreis und einem Schrottzuschlag zusammen, wobei Schrott heue ein teures Handelsprodukt ist, dessen Preis ebenfalls den Marktgegebenheiten unterliegt. Dabei wird u. a. zwischen Alt- und Neuschrott, Gussbruch und Stahlspänen unterschieden.

    Die Ursachen

    Die rasante Aufwärtsentwicklung der Stahlpreise hat eine Reihe von Ursachen:

    • Die starke Nachfrage nach Stahl in China und Indien. Aber auch die Stahlverarbeiter in Deutschland, Europa und den USA befinden sich im Aufschwung. Die Mengenkonjunktur führte beispielsweise bei der EHG zuletzt zu einem Mengenzuwachs von 15 Prozent.
    • Dadurch kommt es zu einer Verknappung und höheren Preisen auf den Rohstoffmärkten. Davon betroffen sind auch Kohle, und Legierungsmittel wie Nickel oder Chrom.
    • Auf den Märkten gab es einen strukturellen Wandel.
    • Dieser ist gekennzeichnet durch Konsolidierung und Privatisierung, die Innovationen von Stahlunternehmen und eine gestiegene Werthaltigkeit der Stahlprodukte.
    • Zur Erhaltung der Innovationsfähigkeit müssen die Renditen verbessert werden.
    • Die Stahlanbieter werden immer weniger. Dadurch gibt es weniger Wettbewerb und daher höhere Preise.
    • Branchen mit hohem Stahlverbrauch und ohne alternative Möglichkeiten boomen, wie beispielsweise der Kraftwerksbau, Windenergie, Pipelines, Raffinerien, Bohrinseln.
    • Spekulative Effekte Das bedeutet, dass in der Wertschöpfungskette vom Rohstoff zum Fertigprodukt die weltweit gestiegenen Preise getragen werden müssen.
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