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Der Spielboden bebt wieder

Auch das "tanz ist-Festival" zeigt sich flexibel und entschädigt mit Performances, die per Streaming erlebbar werden.
Auch das "tanz ist-Festival" zeigt sich flexibel und entschädigt mit Performances, die per Streaming erlebbar werden. ©Spielboden
Das Spielboden-Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Programm im März freuen.
Der Spielboden bebt wieder

Dornbirn. „Viel lassen die Umstände nicht zu, aber trotzdem haben wir für den März noch ein paar Sachen für unser Publikum am Start – Kinder und Kino vor allem“, freut sich Michael Fritz vom Dornbirner Spielboden.

Diesen Donnerstag (18. März) gibt es ein Zoom-Meeting mit Sozialwissenschaftlerin Hanna Lichtenberger zum Thema „Neue Spielräume: Sorgearbeit, Multitasking, Wonderwomen? Care-Work und unbezahlte Mehrarbeit von Frauen in der Corona-Krise“.

Am Samstag gastiert dann „live“ Ulrich Gabriel im großen Spielbodensaal und begrüßt die kleinen Besucher zum „Großen Frühlingsliedersingen mit Löffel, Töpfen und bunten Frühlingshüten. (20. März, ab 15.00 Uhr).

Die älteren Musikfans kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Erstmalig öffnet heuer auch wieder das Spielbodenkino und zeigt den Dokumentarfilm „Amazing Grace“, der das Leben der Queen of Soul, Aretha Franklin beleuchtet. (20. März, ab 15.00 Uhr). Gleich im Anschluss folgt eine weitere Musikdokumentation über Jazzgenie Miles Davis – Birth oft he Cool. (20. März, ab 17.00 Uhr).

Die Woche darauf (Samstag, 27. März) gibt es dann erneut Kinderkino mit der „Melodie des Meeres“, einem bezaubernden Animationsfilm für Kinder ab 6 Jahren.

Im Ländle wird´s queer

Und ebenfalls ab 15.00 Uhr als Einstimmung für das „tanz-ist“-Festival den Film „Als wir tanzten“. Ein Projekt von GoWest – Verein für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und Queer in Zusammenarbeit mit dem Spielboden Dornbirn.

Das „tanz ist“- Festival fiel 2020 gleich zweimal ins Wasser und auch für „tanz ist exceptional“ im März musste schon wieder umgeplant werden. „Aber mit Stranger Than Paradise von liquid loft wurde das perfekte Streamingprogramm gefunden“, so Michael Fritz.

„tanz ist exceptional“ anstatt „tanz ist“- Festival

Nach zwei abgesagten Festivals 2020 und in diesen sich wandelnden Zeiten versucht „tanz ist“ neue Wege und Möglichkeiten zu finden, um ihr Programm zu präsentieren. Sie werden anstatt des Festivals im Juni und den „tanz ist surprises“ im November vier Tanzprojekte über das gesamte Jahr verteilen. Jugendprojekte und Workshops werden im Herbst wiederbelebt. „Das ´tanz ist´- Festival, wie wir es bis jetzt kennen, ist erst wieder für 2022 geplant“, erklärt Fritz.

Im März 2021 steht „Shirley – Visions of Reality“ – ein Film von Gustav Deutsch auf dem Programm. Dieser wird ab 24. März, 18.00 Uhr, für 30 Stunden lang als Video-on-Demand zu sehen sein. Anhand belebter Bilder von Edward Hopper wird die Geschichte einer Frau erzählt, die die Wirklichkeit um sich herum nicht als Gegebenheit ansieht, sondern als gemacht und veränderbar. Die Hauptrolle spielt Stephanie Cumming, die seit Anbeginn des Festivals regelmäßig auf der Spielboden-Tanzbühne brillierte.

Das neueste Werk von Liquid Loft, künstlerische Leitung Chris Haring, heißt Stranger Than Paradise und gibt es ab 26. März, 19.30 Uhr, für 48 Stunden lang als Video-on-Demand kostenlos zu sehen. Der kinematographische Aspekt, eine Verschmelzung von Bühnenperformance, Ausstattung und Live-Videoschnitt, erlaubt es den Bühnencharakteren, ihre Realität zu überschreiten. Stranger Than Paradise wurde speziell für diese Situation kreiert und produziert. Beide Veranstaltungen sind jeweils auf www.tanzist.at und www.spielboden.at zu „erleben und sehen“.

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