Der Opernball in Ländle-Hand

Dornbirn, Wien - Juanita Hieble übernimmt Donnerstagabend die Leitung der Opernball-Eröffnung.
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Eine Vorarlbergerin steht heute in der Wiener Staatsoper an der Spitze. Denn als erste Frau in der Geschichte des Opernballs übernimmt Juanita Hieble die Leitung des Komitees von 160 Debütantenpaaren. So ist sie außerdem für die Kreation der Choreographie der Eröffnungspolonaise verantwortlich. „Die Choreographie ist etwas völlig Neues“, verspricht Juanita Hieble, die mit Roman Svabek (Tanzschule Svabek) den Einmarsch der Debütanten anführen und damit Vorarlberg an die Spitze der Opernballeröffnung setzen wird.

Koordination von 160 Paaren

„An der Stimmung des Komitees merkt man, dass jeder von Frau Hieble sehr begeistert ist“, sagt Debütant und Vorarlberger Matthias Moschinger. Seine Tanzpartnerin Melissa Drissner schätzt besonders die angenehme Stimmung bei den Proben. „Alle Tanzlehrer sind nett und bodenständig“ und neben Disziplin stehe auch der Spaß am Training im Vordergrund. Insgesamt koordiniert Juanita Hieble 160 Tanzpaare, deren erste gemeinsame Probe letztes Wochenende stattfand.

Schwarz-Weiß-Effekt

Begonnen hat die Vorbereitung auf den Opernball für Juanita Hieble bereits im Juni, als sie ihre Ideen einschickte und damit das Opernballbüro überzeugte. Nachdem ihr im Jänner die Musik für die Choreographie zugespielt wurde, stellte sie gemeinsam mit ihren Eltern innerhalb eines Monats den Tanz zusammen. „Wir haben neue Ideen gesammelt und die ganzen Figuren, die wir im Kopf hatten, in Schritte für 160 Paare umgesetzt“, erzählt Hieble.
Dass die Choreographie perfekt auf das Komitee ausgelegt ist, bestätigt Debütant Moschinger. „Sie ist gut einzustudieren und sieht hervorragend aus“, sagt er. Doch damit der Schwarz-Weiß-Effekt mit den schwarzen Fracks und weißen Kleidern hervorstechen kann, müssen die Paare die Bewegungen und Schritte exakt ausführen. Dafür sollten alle Debütanten „auf Zack“ sein. „Die besondere Herausforderung war dabei jedoch, dass die Choreografie nicht zu schwierig ist, nicht aus zu komplexen Bildern besteht, aber der Effekt natürlich trotzdem da ist“, beschreibt die Tanzschulleiterin die Entstehung des Tanzes.

Kleine Tanzfläche

1987 nahm Juanita Hieble selbst als Debütantin am Opernball teil, was „ein einmaliges Erlebnis“ war. Besonders fasziniert war sie vom Flair der Staatsoper und von der Größe des prunkvollen Gebäudes.
Hingegen trügt der Schein der Tanzflächengröße, die „viel kleiner ist, als man denkt“. Die Debütanten sollten den gesamten Abend einfach genießen: vom Weg in die Oper über das Einmarschieren auf das Tanzparkett, wo alle Blicke auf die Jugendlichen gerichtet sind, bis hin zum ganzen allgemeinen „Drumherum“. Auch Hieble wird den Opernball dieses Jahr besonders in Erinnerung behalten. „Ich dachte mir nie, dass es so weit kommt.“ Stolz blickt sie dem heutigen Abend entgegen und freut sich auf ihren Einmarsch mit Roman Svabek. „Es ist schön, den Opernball auch von der anderen Seite zu erleben.“

Ausverkaufte Generalprobe

Nervosität war auf Seiten der Lehrer und des Komitees erst gestern bei der ausverkauften Generalprobe spürbar, die von 3500 Menschen besucht wurde. Debütantin Melissa Drissner erinnert sich aber auch, vor der ersten Probe besonders nervös gewesen zu sein. „Am Anfang wusste ich nicht genau, was jetzt passiert und wie gut oder schlecht wir im Vergleich zu anderen Paaren sind. Aber wir haben alles schnell gelernt.“ Gemeinsam mit ihrem Tanzpartner wird sie heute in der 14. Reihe rechts die Hieble-Choreografie zum Besten geben und damit dem Opernball prunkvolles und auch vorarlbergerisches Flair verleihen. (VN)

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