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Der OGV ist gerüstet für das neue Vereinsjahr

Das Team des OGV Lustenau mit Obfrau Cornelia Maier (4. vl) freut sich über das erfolgreich abgeschlossene Vereinsjahr. Mit dabei Daniel Steinhofer und Patrick Wiedl (vl).
Das Team des OGV Lustenau mit Obfrau Cornelia Maier (4. vl) freut sich über das erfolgreich abgeschlossene Vereinsjahr. Mit dabei Daniel Steinhofer und Patrick Wiedl (vl). ©Edith Rhomberg
Bei der Jahreshauptversammlung wurde das erfolgreiche Jahr des Obst- und Gartenbauvereins ordnungsgemäß abgeschlossen.
JHV OGV Lustenau

Lustenau. Dem angekündigten Briend allein ist es bestimmt nicht zuzuschreiben, dass das offizielle Programm gut und schnell über die Bühne ging. In exakt einer Stunde hatte Cornelia Maier, Obfrau des Obst- und Gartenbauvereins, die Liste der Jahreshauptversammlung mit sieben Punkten durch. Unterstützt wurde sie dabei von Schriftführer Lothar Bösch, der über sage und schreibe 17 Veranstaltungen in den letzten zwölf Monaten berichten konnte. Beirätin Tanja Maier übernahm die Präsentation mit Bildern, die da und dort für Schmunzeln sorgten oder ein Staunen im voll besetzten Vereinslokal hervorriefen.

Klimawandel und Erderwärmung

Gleich zu Beginn ließ Lothar Bösch mit Informationen über das Wetter aufhorchen. „Für uns Hobbygärtner und für die Landwirtschaft bedeutet der Klimawandel eine große Herausforderung“, betonte er. Und klar wurde auch, warum es dieses Jahr weitgehend Totalausfälle gab beim Obst. Während am 9. März 1963 der Bodensee zugefroren war, gab es im diesjährigen Vergleichsmonat nur an wenigen Tagen Nachtfrost. Der Monat startete mit Tagen, an denen das Thermometer 20 Grad anzeigte. Der Höhepunkt wurde am 31. März mit über 24 Grad erreicht. Es folgte eine dramatische Abkühlung im April mit mehreren Frostnächten und Schnee bis in tiefe Lagen. „Große Schäden in der Landwirtschaft und natürlich auch bei uns Hobbygärtnern waren die Folge“, beklagte der Schriftführer. Die frühe Blüte an den Obstbäumen ist erfroren.

Rückblick auf erfolgreiches Vereinsjahr

Es folgten Berichte über die einzelnen Veranstaltungen. Über einen Bierbraukurs erfuhren auch jene anwesenden Mitglieder Näheres, die nicht selbst dabei sein konnten. Das richtige Kompostieren, Homöopathie im Garten oder eine Kräuterwanderung im Rheinholz waren weitere Höhepunkte im abgelaufenen Vereinsjahr. Das Geheimnis des Erfolgs des OGV Lustenau sind vielleicht die 444 Mitglieder, die vielen Veranstaltungen und die Referenten. Oder es ist das gesellige Vereinsleben, das gepflegt und gelebt wird. Für Cornelia Maier ist es schlicht die Summe von allem und „das tolle Team, das hinter mir steht“, wie sie bescheiden sagt.

Die Vorschau auf 2018

„Gärten sind der letzte Luxus und bieten Raum und Zeit für Erholung“, ist die Obfrau überzeugt. Gesunde Ernährung, Bewegung im Freien und das Gärtnern erachtet sie für wichtiger denn je. „Von älteren Generationen lernen – altes Wissen weitergeben“, so lautet der Schwerpunkt der nächsten zwei Jahre bei den Obst- und Gartenbauvereinen des Landes. Die Mitglieder des OGV Lustenau dürfen sich jetzt schon auf ein vielfältiges Programm freuen. Fix im Terminplan sind bereits der Baumschnittkurs, ein Tagesausflug im Sommer sowie das Sonnenblumensäen auf dem Markt. Ebenso dabei ist das Kürbisschnitzen, das sich zu einem richtigen Kürbisfest entwickelt hat sowie das Grillfest mit Prämierung der Sonnenblumen. Geplant sind außerdem ein Kochkurs zum Thema „Reste- und Gemüseverwertung“ – Kraut einhobeln und „Süßmost machen wie früher“ auf dem Luschnouar Markt.

Neue Mitglieder sind immer herzlich willkommen beim OGV Lustenau, der nächste ist vielleicht schon Patrick Wiedl, der als Besucher aus dem Rathaus Grüße des Bürgermeisters überbrachte. Und Kulturreferent Daniel Steinhofer gibt preis, dass er gutem Gemüse, frisch aus dem familiären Garten geerntet und geliefert, sehr viel abgewinnen kann.

Schließlich freuten sich alle auf den guten Briend an den schön dekorierten Tischen. Was es gab? Würzigen Beinschinken und feinen Kartoffelsalat.

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