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Der Motivator im EM-Team

©Shourot
Bregenz - Markus Burger ist als Kotrainer im Jänner bei der Euro 2010 in Linz mit dabei.

Der 28-Mann-Kader Österreichs muss vor dem Auftaktspiel gegen Dänemark am 19. Jänner noch auf 16 Akteure reduziert werden. Markus Burger kann seinen Einsatz bei der Handball-EM bereits fix planen. Der 45-jährige Bregenzer ist als Kotrainer Fixstarter. Im Juni bekam er das Angebot von Teamchef Dagur Sigurdsson, dieses Amt zu übernehmen. “Es war schon eine große Ehre, dass mich Dagur für diese Funktion ausgewählt hat. Nach zwei Telefonaten waren wir uns einig”, erzählt Burger.

Die Familie spielt mit

Und nachdem er sich der Rückendeckung seiner Familie versichert hatte. “Ohne die Zustimmung meiner Frau Andrea und den Kindern hätte ich nicht zugesagt”, betont Burger. “Dies war schon bei meinem Wechsel im Sommer 2008 in die Schweiz zu St. Gallen so. Die Unterstützung der Familie ist meiner Meinung nach ein ganz wesentlicher Bestandteil, um im Sport erfolgreich zu sein.” Für das Projekt Euro 2010 müssen die Gattin, Tochter Natascha und Sohn Sebastian in den nächsten fünf Wochen aber oft auf den Papa verzichten. Neben Trainingslehrgängen in Traun, Innsbruck und Bad Leonfelden stehen vor der EM auch vier Testspiele auf dem Kalender. Burger soll dafür sorgen, dass in den nächsten Wochen bis zur EM im Team kein “Lagerkoller” aufkommt. “Die Zuständigkeitsbereiche sind klar abgesteckt. Dagur ist der Chef und ich sehe mich als Assistent und Motivator im Team. Natürlich berät sich Sigurdsson vor Entscheidungen, wie zuletzt bei der Nominierung des 28-köpfigen EM-Aufgebots, mit Manager Stefan Higatzberger und mir”, erklärt Burger. “Letzten Endes ist es aber er, der die Verantwortung trägt und nach außen hin den Kopf hinhält.”

Doppeltes Programm

Da Sigurdsson aber noch bis 30. Dezember als Coach der Füchse Berlin eingespannt ist, leitet Burger die Trainingseinheiten so wie derzeit in Dornbirn. “Das detaillierte Programm wurde vor Beginn mit Dagur besprochen und die beiden Einheiten pro Tag werden von mir geleitet.” Doch nicht nur Sigurdsson, auch Burger ist zusätzlich als Klubtrainer engagiert. Nach den Teamtrainings in Dornbirn wartet diese Woche am Abend noch die Arbeit in St. Gallen Mit den Ostschweizern geht es noch um die Qualifikation für die Meisterrunde in der Swiss Handball League. “Ich bin zwar ein Handball-Verrückter, doch bevor es richtig losgeht bei der EURO 2010 freue auch ich mich nach den turbulenten Monaten auf einige ruhige Tage zu Weihnachten im Kreis meiner Familie.”

Zur Person:

Markus Burger

Der Bregenzer übernahm im Juni das Amt des Kotrainers bei Öster­reichs Handball-Männerteam

Geboren: 22. Juni 1964 in Bregenz

Familie: verheiratet mit Andrea, Tochter Natascha (16 Jahre), Sohn Sebastian (14)

Beruf: Haustechniker VKW/Illwerke (80 Prozent) und Cheftrainer TSV St. Otmar St. Gallen

Stationen: Trainer – Von 1999 bis Sommer 2008 Ko- bzw. U-21-Trainer bei A1 Bregenz (unter Holger Schneider, Bruno Gudelj, Dagur Sigurdsson und Zdravko Medic), seit 2008 Cheftrainer TSV St. Otmar St. Gallen; Kotrainer ÖHB-U-20-Team (Burschen) bei der EM 2004 in Riga (7. Rang)

 

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