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Der Mensch steht im Mittelpunkt

Vorstand und Betreuerteam des Vereines für seelische Gesundheit Vorarlberg
Vorstand und Betreuerteam des Vereines für seelische Gesundheit Vorarlberg ©Helmut Welte
Verein für seelische Gesundheit VorarlbergDer Verein für seelische Gesundheit in Rankweil hilft Menschen, die auf Anleitung bei der Führung ihres täglichen Lebens und auf soziale Kontrolle angewiesen sind. Das Hauptanliegen ist die Bereitstellung von betreuten Wohneinheiten.
Verein für seelische Gesundheit

Der Mensch im Mittelpunkt
1993 wurde der Verein unter dem Namen „Pro Mente Infirmis Vorarlberg – Verein zum Schutze psychisch Behinderter“ gegründet und wurde Mitglied des österreichischen Dachverbandes. Das Hauptanliegen der Vereinsgründung war und ist die Bereitstellung von betreuten Wohneinheiten. Im Jahre 1997 löste sich der Verein vom Dachverband und wurde seither unter dem Namen „Verein für seelische Gesundheit Vorarlberg“ weitergeführt.
In der 100%-igen Auslastung schlägt sich deutlich nieder, dass sich die Bewohner in der angebotenen Wohnform stabilisieren können. Schwerwiegende Krisen und damit verbundene Krankenhausaufenthalte sind sehr selten, und wenn dann nur von kurzer Dauer.
Die Umsetzung des in den Vereinsstatuten festgehaltenen Zieles, „Menschen mit chronisch psychischen Störungen langfristig einen geschützten Rahmen in familiärer Atmosphäre zu bieten“, wird somit erfolgreich umgesetzt.

Wohnheim in Rankweil
Am 22.Oktober 1993 wurde in Rankweil, Gerbergasse 3 im neu renovierten Elternhaus des Gründungsmitgliedes Reinhard Köck ein Wohnheim für 10 Personen eröffnet. Das Haus ist derzeit mit je fünf Frauen und Männer voll ausgelastet.
„Alle haben ein eigenes Zimmer es gibt aber auch Gemeinschaftsräume die von allen benutzt werden. Gerade jetzt haben wir wieder ausgebaut und einen neuen Wintergarten, der die Wohnqualität weiter steigert und mit einem Törggele Fest eingeweiht wurde, errichtet“, freut sich Obmann Karlheinz Frick.
Hinterm Haus gibt es zudem einen kleinen Garten, welcher von den Bewohnern selbst bewirtschaftet wird.

Vereinsführung arbeitet Ehrenamtlich
Die Vereinsführung arbeitet ehrenamtlich, das Personal ist angestellt. Alle haben sie aber ein gemeinsames Ziel. „Im Rahmen unsere Wohnform ist es den Bewohnern möglich, ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Eigenständigkeit zu erreichen. Die Erhaltung vorhandener Fähigkeiten und die Förderung alltagspraktischer Fertigkeiten, sowie das soziale Lernen, stehen dabei im Vordergrund. Aufgrund der kleinen, familiären Strukturen des Hauses ist es dem Betreuerteam möglich, sehr individuell auf die Anliegen, Bedürfnisse und Entwicklungspotentiale der Bewohner einzugehen“, bringt es die Dipl. Sozialarbeiterin Maria Luise Köck-File auf den Punkt.

Tolle Betreuung und aktive Freizeitgestaltung
Täglich von Montag bis Freitag von 08.30 bis 12.30 Uhr werden die Bewohner betreut. Ein Gruppennachmittag (2-3 Stunden) wöchentlich mit individueller Betreuung, wie Begleitung je nach Bedarf (Arzt- und Behördenbesuche, persönlicher Einkauf, Freizeitgestaltung usw. stehen dann genauso wie die fachärztliche Betreuung vor Ort auf dem Programm. Zudem gibt es zwei Einzelgespräche, sowie 1 bis 2 Gruppengespräche pro Monat und Bewohner.
„In der aktiven Freizeitgestaltung werden regelmäßige Unternehmungen im sozialen Raum wie Spaziergänge im Dorf, kleine Ausflüge im Ländle, basteln oder gestalten der Gemeinschaftsräume nach Jahreszeitthemen, Spielnachmittage usw. angeboten“, weiß die gute Seele des Vereines Pflegehilfe Bernadette Mayer.

Geregelte Tagesstruktur
Um 8.30 Uhr geht es mit der Besprechung des Vormittags, sowie der Einteilung der einzelnen Teams (Einkaufen, Kochen, Hauswirtschaft, putzen der Gemeinschafts- und Privaträume, Müllentsorgung und Gartenarbeit), sowie Morgengymnastik oder einer kurzen Morgenrunde los.
Zwischen 9 und 11.15 Uhr werden dann die Arbeiten je nach Einteilung erledigt bzw. Einzelgespräche geführt, ehe anschließend gemeinsam das Mittagessen eingenommen wird. Anschließend bleibt noch bis zur Mittagspause um 12.30 Uhr Zeit die restlichen Arbeiten zu erledigen.
Einmal wöchentlich findet ein Gruppennachmittag statt, an den Abenden bzw. Wochenenden ist keine Betreuung vor Ort, außer ein Vorstands- bzw. Betreuerteam Mitglied schaut aus persönlichem Interesse vorbei.  „Das Projekt läuft so gut. In alle den Jahren gab es praktisch keine oder nur ganz geringe Probleme, die jeweils gemeinsam gelöst werden konnten“, so Frick weiter.
Zudem werden regelmäßig Fall- und Teambesprechungen, welche für die Qualität der Betreuungsarbeit wichtig sind, durchgeführt. Das große Anliegen, den Kontakt und den Austausch im sozialen Nahraum, vor allem in der unmittelbaren Nachbarschaft sowie in der Dorfgemeinschaft zu halten konnte bis dato erfolgreich umgesetzt werden.

Was gefällt Ihnen am Verein?

Primarius Dr. A. Lingg (Obmann-Stv.)
In diesem Verein arbeite ich von Beginn an gerne mit, weil er sich speziell für eine Gruppe von Patienten erfolgreich engagiert, die nach Jahren häufiger Umplatzierungen und Krankenhausaufnahmen einen Platz zum Leben im Wohnheim Gerbergasse gefunden haben. Jeder Besuch dort macht Freude, da sich die Bewohner angenommen und auch  der Gemeinde zugehörig fühlen.

Karlheinz Frick – (Obmann)
Es ist als Obmann sehr befriedigend verlässliche Mitarbeiter zu haben die es zulassen, Menschen die im Leben nicht immer an der Sonnenseite stehen, unbürokratisch zu helfen.

OA. Dr Günther Wolfgang (Beirat – Medizinische Betreuung)
Ein Schwerpunkt des Vereins für seelische Gesundheit ist die Wohngemeinschaft
Gerbergasse in Rankweil. Diese Wohngemeinschaft bietet psychisch kranken Menschen, welche zur eigenständigen Lebensgestaltung nur eingeschränkt befähigt sind im Alltag die für sie notwendige Unterstützung und Förderung. Vor allem haben die Bewohner, was für sie besonders wichtig ist, in der Wohngemeinschaft Gerbergasse ein Zuhause gefunden.

Vorstand Verein für seelische Gesundheit: (alle arbeiten ehrenamtlich)

Obmann: Frick Karlheinz
Obmann Stv.: Prim. Dr. Lingg Albert
Kassier: Schieder Ringo
Schriftführerin: Kadoff Olga
Beiräte:
OA. Dr Günther Wolfgang
Reinthaler Andrea
Dr. Michael Moosbrugger
Das Team:
Hauptamtliche Mitarbeiter/innen im Gesamtausmaß von 105% – 30 % Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, 25 % Sozialarbeit (inkl. Verwaltungstätigkeiten), 50 % Pflegehelferin
Dipl. Sozialarbeiterin Maria Luise Köck-File
Dipl. psych. Gesundheits- und Krankenpfleger Norbert Bonner
Pflegehilfe Bernadette Mayer
Die zwei Psychiater OA DR. Wolfgang Günther und Dr. Michael Moosbrugger arbeiten auf Werksvertragsbasis im Ausmaß von ca. 3 Wochenstunden im Wohnheim.

 

 

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