Der Kapitän rüttelte sein Team wach

Alexander Guem nahm sich seine Mitspieler am Freitagabend ordentlich zur Brust.

Mit einem Schaumstoffgips am Finger will heute Alexander Guem den cashpoint SCR Altach zum ersten Meisterschaftssieg seit Ende März (2:0 gegen Mattersburg) führen. Über seinen Einsatz entscheidet jedoch der Schiedsrichter, der sein Einverständnis zur Spezialmanschette geben muss. Der Kapitän blieb zum Auftakt mit der Hand im Rieder Rasen hängen und wurde am Donnerstag operiert. Mehr als der verdrehte Finger ärgerte den Kämpfer der Autritt seiner Mannschaft. “Nach dem 2:0 in der Vorbereitung gegen Panionios waren wir wohl zu selbstbewusst und haben uns blenden lassen. In Ried wurden alle beinhart in die Realität zurückgeholt.” Eines ist für Guem klar. Wenn die Mannschaft nicht rasch aufwacht, gibt es in dieser Saison in der höchsten Liga nichts zu holen. Deshalb agierte der 31-Jährige am Freitag als Muntermacher. Beim Abschlusstraining nahm der Kapitän, der nach seiner Operation erst gestern zur Mannschaft stieß, seine Mitspieler ordentlich zur Brust. “Ohne kämpfen, kratzen und beißen wird es nicht gehen”, gibt das Kämpferherz die Devise vor.

Weissenberger fehlt

Allerdings muss Altach im ersten Heimspiel weiterhin auf mehrere Stammkräfte verzichten. Mit Hutwelker, Carreno, Gramann, Pfister und Schoppitsch fallen fünf Akteure aus. Ze Elias hat noch einen zu großen Trainingsrückstand, als dass ein Einsatz möglich wäre. Einziger Trost für die Hausherren. Auch die Linzer, die zum Auftakt Kapfenberg 1:0 bezwangen, kommen nicht mit voller Besetzung ins Ländle. Mit Wendel sowie den angeschlagenen Zugängen Weissenberger und Salmutter muss Trainer Panadic beinahe das ganze Mittelfeld vorgeben.

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