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Der "Hexer" verlässt Bregenz

Handball-Goalie Nikola Marinovic wechselt Ende Saison von A1 Bregenz in die 1. Deutsche Bundesliga.

Er hat zwar für A1 Bregenz kein einziges Tor geworfen – und trotzdem ist er einer der wertvollsten Spieler bei Österreichs Handball-Rekordmeister. Die Rede ist von Nikola Marinovic, seit vier Saisonen unangefochten die Nummer eins zwischen den Pfosten. Doch mit Ende der Saison muss sich Bregenz nach einem neuen “Hexer” umsehen. Die Paraden des 32-Jährigen bei den A1-Auftritten im Europacup oder im ÖHB-Teamdress ließen die Trainer und Manager hellhörig werden. Nun hat sich Marinovic zum großen Schritt entschieden, und wagt den Wechsel nach Deutschland in die stärkste Liga der Welt. Wohin es den Kapitän zieht, wollte es noch nicht preisgeben: “Ich habe konkrete Angebote von drei Klubs aus der 1. Bundesliga. Es gibt noch einige Modalitäten abzuklären und in ein bis zwei Wochen werde ich die definitive Entscheidung treffen. Fix ist aber, dass ich eines der drei Angebote annehme und Bregenz zu Saisonende verlassen werde”, betonte Österreichs Teamtorhüter gegenüber den “VN”. Für Bregenz-Manager Roland Frühstück kam die Entscheidung nicht überraschend: “Niko ist bereits vor zwei Jahren zu mir gekommen und hat mich über seine Pläne informiert. Damals ist es mir gelungen, ihn umzustimmen. Doch jetzt hat seine Frau ihre Ausbildung beendet und mit fast 33 Jahren ist nun die letzte Möglichkeit für einen Schritt ins Ausland.”

Großartiger Mensch

Bezüglich eines Nachfolgers hat Frühstück bereits bei seinem Besuch der WM in Kroatien seine Fühler ausgestreckt: “Natürlich wäre mir lieben gewesen, wenn Nikola in Bregenz geblieben wäre. Doch ich kann seine Beweggründe verstehen und habe damit gerechnet. Sowohl aus menschlicher als auch sportlicher Sicht wird es sehr schwer werden, diese Lücke zu schließen. Er ist ein absoluter Vorzeigeprofi und toller Mensch”, betonte Frühstück. Doch bis Marinovic seine Zelte in Bregenz abbricht, will er nach eigenen Angaben “mit 110 Prozent” dazu beitragen, dass die HLA-Meisterschale zum sechsten Mal in Serie in die Landeshauptstadt geht.

Topduell in Bregenz

Einen ersten Schritt dieses Vorhabens soll heute getan werden. Zum Auftakt der Meisterrunde gastiert Vizemeister Margareten zum ewig jungen Duell ab 19 Uhr in der Handball-Arena Rieden. Bregenz-Coach Martin Liptak geht dabei nicht ganz sorgenfrei in die Schlagerpaarung. Roland Schlinger fehlt nach seiner Ellbogenverletzung noch einiges an Spielpraxis, Mare Hojc musste vor zwei Tagen wegen Schmerzen im Knie das Training vorzeitig abbrechen. Liptak: “Natürlich sind Schlinger und Hojc zwei ganz wichtige Spieler für uns. Doch wir haben einen starken Kader und müssen die Dinge so nehmen, wie sie sind. Wir sind die Heimmannschaft und es liegt an uns, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Es klingt einfacher als es ist, doch im Play-off muss man seine Heimspiele gewinnen”, meinte der Slowake. Margareten meldet Vytas Ziura verletzt, zudem ist Teamspieler Martin Abadir fraglich.

 

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