Der Herbst wird literarisch

Die kommenden Wochen stehen in der Stadtbibliothek im Zeichen österreichischer Literatur.
Die kommenden Wochen stehen in der Stadtbibliothek im Zeichen österreichischer Literatur. ©Laurence Feider
Drei literarische Highlights warten auf die Besucher der Stadtbibliothek.
Literatur in der Stadtbibliothek

Dornbirn. Die kommenden Wochen stehen in der Stadtbibliothek ganz im Zeichen österreichischer Literatur. Preisgekrönte Autorinnen und Autoren sind zu Gast in Dornbirn und geben Kostproben ihrer neuesten Werke.

Den Auftakt der Reihe „Literatur in der Stadtbibliothek“ macht Gertraud Klemm. Die österreichische Autorin liest am Donnerstag, 17. September 2020, um 19 Uhr, aus ihrem neuen Buch „Hippocampus“. Der Roman nimmt sich Missständen in der Gesellschaft am Beispiel der Literaturbranche an. Eine vergessene feministische Buchautorin wird kurz nach ihrem Tod völlig überraschend für den Deutschen Buchpreis nominiert. Ihre Freundin beschließt, mittels Aktionskunst auf die Heuchelei und Frauenfeindlichkeit des Literaturbetriebs aufmerksam zu machen und begibt sich mit einem viel jüngere Kameramann auf einen Roadtrip durch Österreich.

Buchpreisträger zu Besuch

Eine Woche später kommt der österreichische Buchpreisträger Daniel Wisser in die Stadtbibliothek. Der Schriftsteller und Musiker verfasst unter anderem Prosa, Gedichte und Songtexte. 2018 erhält er für „Königin der Berge“ den Österreichischen Buchpreis. Anhand der Geschichte eines Mittvierzigers, der als MS-Patient in einem Pflegeheim lebt, erzählt Daniel Wisser von den letzten Dingen und den vorletzten, vom Leben in seiner schrecklichen Schönheit und der Unmöglichkeit zu sagen, wann man es gut sein lassen kann. „Dieses Buch hat ein buchstäblich todernstes Thema. Daniel Wisser schafft es trotzdem, das Lesen zum reinen Vergnügen zu machen“, sagt Cornelia Schuster von der Stadtbibliothek, die durch den Abend führen wird. Daniel Wisser ist am Donnerstag, 1. Oktober 2020, 19 Uhr, zu Gast in der Stadtbibliothek.

Spannung und Zeitkritik

Dritte im literarischen Bunde ist Eva Rossmann. Die österreichische Autorin, Journalistin und Köchin veröffentlichte zahlreiche Sachbücher, bevor sie 1999 ins Krimi-Fach wechselte. Sie ist bekannt dafür, dass sie gesellschaftspolitische Themen wie Vergewaltigung, Fremdenfeindlichkeit oder Energieversorgung in ihren Krimis aufgreift. Bei ihrem Besuch in der Stadtbibliothek am Donnerstag, 8. Oktober 2020, 19 Uhr, liest Eva Rossmann aus „Heisszeit 51“, dem neuen Band ihrer Mira-Valensky-Serie. Die Wiener Journalistin und Ermittlerin Mira Valensky muss darin den Tod einer Klimaaktivistin aufklären und gerät dabei in ungemütliche Ermittlungen. Nicht nur die Erde, auch das gesellschaftliche Klima heizt sich auf.

Der Eintritt kostet jeweils 5 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel 05572 306 4820 oder stadtbibliothek@dornbirn.at. Infos auch unter www.stadtbibliothek.dornbirn.at

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