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Der "eigene Herr" reizt noch immer

Dornbirn - Von den Erfahrungen anderer lernen, Unterstützung von erfolgreichen Neustartern annehmen, wichtige Tipps und Informationen von Rechts-, Steuer-, Finanz- und anderen Experten bzw. von einschlägigen Institutionen einholen.

All das können Interessierte bei den zum fünften Mal ausgerichteten „Gründertagen“ 2008 des Gründer-Service der Wirtschaftskammer. Sie finden am 22. und 24. Oktober im WIFI-Campus Dornbirn bzw. bei erfolgreichen Firmengründern vor Ort statt, die man im Rahmen einer „Gründertour“ besucht.

„Wir möchten das Angebot diesmal noch praxisnäher gestalten, die Veranstaltung noch näher zu erfolgreichen Testimonials hinrücken. Generell soll wie schon bisher zur Selbstständigkeit ermutigt werden, ohne jene Sachverhalte auszublenden, die eine Unternehmensgründung in Zeiten globaler Konjunktureintrübung und Finanzkrise zum riskanteren Unterfangen machen als im ,rund’ gelaufenen letzten halben Jahrzehnt.“ Das erklärten im Vorfeld der Gründertage Mag. Christoph Mathis als Leiter des Gründer-Service und Baumeister DI(FH) Christoph Kleboth, dessen Kleboth Bau360 GmbH in Bludenz stellvertretend für geglückte Start-Ups der letzten Jahre steht.

Als wichtigste Voraussetzungen, um als „eigener Herr“ zu reüssieren, nannte der vormalige Rhomberg-Tiefbauchef Kleboth die persönliche und formale Qualifikation, Begeisterung für Produkt und eigenverantwortliches Gestalten bzw. fürs Lösen von Kundenproblemen, Freude am unabhängigen Entscheiden und auch die Aussicht, dass der Lohn für viel Einsatz in eigene Taschen fließt. „Hauptbedenken, Selbstständigkeit gegen das Fangnetz einer guten Anstellung einzutauschen, sind die Risikoübernahme, das gerade zu Beginn unerlässliche Arbeitspensum, die Steuer- und Abgabenlast. In Zeiten wie diesen kommt die Sorge um genügend Aufträge, die Bedeckung der Fixkosten sowie um künftig noch schwieriger aufzutreibende Fremdmittel erschwerend hinzu“, schenkt Kleboth potenziellen Gründungs-Aspiranten reinen Wein ein.

Laut Mathis ist Vorarlberg, wo seit Jahren rund 1000 Neugründungen (Firmenübernahmen nicht eingerechnet) jährlich erfolgen, zumindest bis dato fruchtbarer „Gründerboden“. 567 Gründungen im ersten Halbjahr bedeuten immerhin ein Plus von 9,6 Prozent – Österreich mit 16.321 Neustarts bringt’s gerade mal auf plus 1,55 Prozent. Die über das beste Fundament verfügenden Firmengründungen sind jene von Handwerk und Gewerbe. 30 bis 40 Prozent der Gründungen bleiben in den ersten Jahren One-Man-Shows, stellen erst später Mitarbeiter ein. „Aber auch heute imposant aufgestellte Companies wie S.I.E., Heron oder ,der Metzler’ sind aus solchen Selbstständigkeits-Entscheidungen hervorgegangen“, deutet Mathis das Potenzial hinter solchen Schritten an.

Facts zum Thema

Gründungen in Vorarlberg unterteilen sich wie folgt: 35 % Handwerk/Gewerbe, 1,2 % Industrie, 24,7 % Handel, 5,1 % Transport/Verkehr, 10 % Tourismus, 23,8 % Information/Consulting.

80,5 % sind Einzelunternehmen, 10,8 % GmbHs, der Rest eine KG, OG etc.

2002 betrug der Frauenanteil 34,1 Prozent, heute sind es schon über 40.

Durchschnittsalter der GründerInnen: 36,6 Jahre.

Infos/Anmeldung: wko.at/vlbg/gruenderservice oder Telefon 05522 / 305-1144 oder Fax 05522 / 305-108. Land Vorarlberg und Raiffeisen Vorarlberg tragen die Veranstaltung mit.

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