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Der Bludenzer Maler Hubert Fritz

Hubert Fritz, Selbstbildnis
Hubert Fritz, Selbstbildnis ©Geschichtsverein Region Bludenz
Bludenz. Hubert Fritz besuchte als früh erkanntes und auch gefördertes Talent die Kunstgewerbeschule in Innsbruck, danach die Meisterschule in Wien und die Kunstakademie in München, ehe er 1938 zur Wehrmacht eingezogen wurde.

An der Eismeerfront verlor er beide Unterschenkel, was ihn nicht daran hinderte, nach der Heimkehr eine Existenz als freier Künstler zu wählen. Zwei Prothesen gewährten ihm eigenständige Mobilität, ein Dachatelier in der Herrengasse wurde sein Werkraum.

Ungezählte Bludenzer Stadtansichten, dazu Landschafts- und Blumenbilder, Stillleben und Portraits, etliche Altarbilder, Kreuzwegstationen, Kirchenfenster und Sgrafitti geben Zeugnis über das unermüdliche lebenslange Schaffen eines Mannes, dessen Lebenssinn die Malerei war und der dem Künstlerdasein den Vorzug einräumte gegenüber einem Leben in Sicherheit, jedoch verbunden mit künstlerischer Unfreiheit.

Der Veranstalter ist der Verein allerArt in Kooperation mit dem vorarlberg museum. Zur Ausstellung sprechen Dr. Andreas Rudigier und Dr. Dieter Petras.

 

Ausstellungseröffnung:

„Der Bludenzer Maler Hubert Fritz“ (1914 – 1976)
Donnerstag, 8. September 2016, 20 Uhr
Resmise Bludenz

Ausstellungsdauer:
8. September bis 16. Oktober 2015

Öffnungszeiten: Mittwoch – Samstag, Sonn- und Feiertag: 15 – 18 Uhr

 

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