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Der Blick ins fremde Wohnzimmer

Ein neuer Hype aus Russland kursiert derzeit im Netz: Das von einem Moskauer Gymnasiasten erstellte Internet-Videochat-Portal "Chatroulette" verbindet Wildfremde via Webcam miteinander.
Hier geht's zu chatroulette.com

Im November 2009 startete der erst 17-jährige Andrei Ternowski chatroulette.com. Wie’s funktioniert: Das Portal verbindet innerhalb von Sekunden wildfremde Menschen via Videochat miteinander. Kein langwieriges Anmelden oder Registrieren, benötigt wird nur eine Webcam. Einfach auf “Play” drücken und los geht’s. Der zufällige Chat endet, sobald einer der beiden Chatpartner aussteigt. Es scheint süchtig zu machen, inzwischen treffen sich allabendlich über 22.000 Menschen auf seiner Plattform.

Nichts für sensible Seelen

Regeln gibt es auf chatroulette.com kaum. Und die Benutzer kennen kein Erbarmen: Kann ein Chatpartner nicht innerhalb weniger Sekunden überzeugen und unterhalten, wird er gnadenlos weggeklickt. Angebot an neuen Chatpartnern gibt’s ja genug. Ein schneller “Wegklick-Reflex” kann allgemein nützlich sein: Die Nutzungsbedingungen der Seite verbieten zwar “obszönes, verletzendes, pornographisches Material”, nur hält sich natürlich kaum jemand daran.

Sehen und gesehen werden

Zusammengefasst ist chatroulette.com ein Portal für Neugierige, die Aufmerksamkeit lieben und auch ein “Wegklicken” nicht gleich persönlich nehmen. Ob lustig, bizarr, unterhaltsam oder auch mal etwas pervers, die Plattform bietet alle Arten von Unterhaltung – für diejenigen, die’s sehen wollen. Wer den Schritt nicht gleich selber wagen, sondern erst einen Blick durchs Schlüsselloch werfen will, der kann sich von zahlreichen Videochat-Mitschnitten auf Youtube überzeugen lassen.

“Der Matsche erklärt Chatroulette”

Gesammelter Chatroulette-Spaß

Hahn im Korb

“Zeig mir dein Herz!”

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