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Den eingeschlagen Weg fortsetzen

Micha Warth führt seit März die Mittelschule in Altach als Direktor
Micha Warth führt seit März die Mittelschule in Altach als Direktor ©NMS Altach
Micha Warth startete kürzlich in sein erstes Jahr als Direktor der neuen Mittelschule in Altach und konnte ein erstes positives Resümee ziehen.

Altach. Bereits im Frühjahr übernahm der langjährige Klassenlehrer Micha Warth die Leitung der Altacher Mittelschule und berichtet nun über seine ersten Monate als Schul-Direktor. 

VN HEIMAT: Wie ist der Start ins neue Schuljahr verlaufen – auch im Hinblick auf die aktuelle Situation?
Micha Warth: Wir hatten einen guten Start ins neue Schuljahr. Sowohl die Lehrer als auch die Schüler haben sich dieses Jahr in meinen Augen – mehr als davor – auf den Schulstart gefreut. Wir hatten schönes Wetter und so konnte ich unsere Erstklässler mit deren Eltern gemeinsam im Pausenhof begrüßen. Durch unsere gut organisierten Schulstrukturen konnte schon ab Mittwoch nach dem normalen Stundenplan unterrichtet werden. Wir hatten gute erste Wochen, wenn gleich der Projektunterricht leider nur sehr eingeschränkt stattfinden kann, da Ausflüge derzeit nur beschränkt möglich sind. Unsere Angebote der Nachmittagsbetreuung, sowie das Mittagessen, das vom Sozialzentrum organisiert wird, sind wieder sehr gut angenommen worden.

VN HEIMAT: Ihr Einstand als Direktor der MS Altach war durch Corona etwas turbulent – konnten Sie sich trotzdem gut einarbeiten?
Warth: Ich durfte die Leitung der MS Altach am 1. März übernehmen, also kurz vor dem Lockdown. Die Wochen danach waren sehr speziell. Rückblickend kann ich sagen, dass ich sehr stolz auf das Lehrerteam und meine Sekretärin in Altach bin. Sie haben in dieser Zeit unglaublich flexibel und engagiert agiert. So konnten wir bereits vor den Osterferien unsere erste gemeinsame Lehrerkonferenz online abhalten und gemeinsame Vorgehensweisen besprechen. Es gab durchgehend einen Journaldienst und eine Betreuungsklasse in der Schule, sodass Eltern in systemrelevanten Berufen oder Eltern, die an ihre Belastbarkeitsgrenzen gestoßen sind, ihre Kinder bei uns unterbringen konnten. Dass ich so gut eingearbeitet mein Amt als Direktor beginnen konnte, verdanke ich zu einem ganz großen Teil meinem Vorgänger Edgar Natter und meinen zwei Stellvertreterinnen Angelika Thalmann und Barbara Thaler-Rützler.

VN HEIMAT: Neben einem neuen Direktor gab es über den Sommer auch weitere Neuerungen an der Altacher Mittelschule? 
Warth: Wir haben den Vorteil, dass uns die Gemeinde in Altach sehr tatkräftig unterstützt und Geld in die Ausbildung der Jugendlichen investiert. Daher konnten wir über den Sommer die restlichen Klassen mit digitalen Tafeln, sogenannten CleverTouch ausrüsten und sind gerade dabei, den Physiksaal zu renovieren. Dieser wird Ende Oktober fertig. Nächstes Jahr ist die Sanierung der WC Anlagen geplant.

VN HEIMAT: Welche Schwerpunkte haben Sie sich als Direktor gesetzt bzw. welche Philosophie verfolgen Sie als neuer Schulleiter.
Warth: Ich möchte, dass unsere drei Leitsätze täglich gelebt und umgesetzt werden, so gut es einem jeden möglich ist. Sie lauten:
– Wir sind eine Schule für alle und leben das jeden Tag.
– Wir sehen Vielfalt als Chance und Bereicherung.
– Wir bereiten unsere Schüler gut auf alle Bildungswege vor.
Ich schätze die gute Atmosphäre an der Mittelschule Altach, die Ruhe, Motivation und Zielstrebigkeit mit der hier gearbeitet wird und den gegenseitige Respekt zwischen Lehrern und Schülern. Vieles davon habe ich meinem guten Lehrerteam und meinem Vorgänger zu verdanken. Ich möchte den eingeschlagenen Weg fortsetzen und die Neuerungen, welche in den kommenden Jahren auf uns zukommen werden, sinnvoll umsetzen.

VN HEIMAT: Corona bestimmt ja derzeit auch den Schulalltag – wie sehen Sie die aktuelle Situation und im Hinblick auf den Rest des Schuljahres?’
Warth: Ein Schwerpunkt wäre die 60 Jahrfeier im November 2020 gewesen, die aufgrund der aktuellen Situation leider nicht durchgeführt werden kann. Dafür werden wir einen Kurzfilm über unsere Schule drehen, um auf diese Art interessierten Schülern unsere Schule vorzustellen. Aktuell hatten wir einen auf Covid-19 positiv getesteten Schüler an der Schule. Das Prozedere von der Meldung bis zu den durchgeführten Testungen funktionierte reibungslos. Die ausgearbeiteten Corona Richtlinien für Schulen helfen uns, unseren Schulalltag in dieser schwierigen Zeit gut durchzuführen. Wenn auch mit einigen Einschränkungen und wenigen außerschulischen Aktionen. Ich bin optimistisch, dass wir unsere Schüler gut durch dieses besondere Schuljahr begleiten können und freue mich schon jetzt wieder auf die Dinge, die vor einem Jahr noch selbstverständlich waren wie zum Beispiel der Wandertag, die Schiwoche und dergleichen. MIMA 

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