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Dem Klimaschutz kräftig einheizen

(VN) Lech - Am Arlberg wird gespart – mit Energie. Dafür wird viel Geld investiert. An die 35 Millionen Euro sind es mittlerweile, die in der Hochtourismusgemeinde Lech durch Privat- und Kommunalinitiativen und in Kooperation mit den VKW seit zwölf Jahren ins ehrgeizige Ziel der Energieautonomie einfließen.
Gemeinde Lech baut auf Naturwärme

“Uns ist wichtig, unter Beweis zu stellen, dass Ökologie und Qualitätstourismus zusammengehören”, streicht Gemeindechef Ludwig Muxel heraus und ergänzt: “Lech ist nicht nur Wirtschafts- und Tourismusort, sondern auch Lebensraum. Das gilt es langfristig zu erhalten.”

So stehen Energieeffizienz und Klimaschutz in der neuen Energiemodellregion Lech/Warth – gefördert wird das zweijährige Projekt vom Klima- und Energiefonds – mit der Konzentration auf Mobilität, Wärme und Strom im Vordergrund. Was Wärmeversorgung angeht, beschreitet Lech dabei konsequent den eingeschlagenen Holzweg weiter. Mit dem neuen, 4,8 Millionen Euro teuren Biomasse-Heizwerk Zürs, das im Bau ist und zur Wintersaison in Betrieb gehen soll, hat die Gemeinde dann vier solcher Öko-Anlagen. Überdies wird das Großheizwerk Lech mit einem Aufwand von sieben Millionen Euro ausgebaut, zusätzlich wird der Ortsteil Stubenbach ans Fernwärmenetz angeschlossen.

Die Abdeckung mit Wärme aus den Holzheizwerken für ganz Lech wird so bis Jahresende von 70 auf 90 Prozent gesteigert. “Jährlich werden so insgesamt 7,75 Mill. Liter Heizöl eingespart und der CO2-Ausstoß um knapp 22.000 Tonnen reduziert”, zeigt der Energiemanager der Gemeinde, Helmut Burtscher, auf. Weiterer Schwerpunkt neben klimaschonender Elektromobilität, die übers “Vlotte”-Projekt der VKW läuft, ist der Ausbau der eigenen Stromversorgung in Lech. Derzeit wird die Machbarkeit für ein Kleinwasserkraftwerk und ein Lech-Flusslaufkraftwerk geprüft, das einmal 40 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen soll.

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