AA

Dem Himmel ein Stück näher

Ein Stück vom Himmel erobern
Ein Stück vom Himmel erobern ©Bernhard Tost
Imposante und beeindruckende VN-Erlebnisreise ins benachbarte Ostallgäu
Dem Himmel ein Stück näher

Ostallgäu/Vorarlberg. (thp/bet) Im Allgäu hat der Glaube noch eine tiefe Bedeutung, wovon auch viele Kirchen, Kapellen und Klöster zeugen. Eingebettet in die Bilderbuchlandschaft des Voralpenraumes liegt das schmucke Städtchen Steingaden in das die VN Erlebnisreise führte, die von Bernhard Tost ehrenamtlich geleitet und von Chauffeur Mathias Herburger souverän angesteuert wurde.

Baustile verschiedener Epochen harmonisch vereint

Im Jahre 1147 stiftete Herzog Welf Vl vor Aufbruch zum Kreuzzug das Prämonstratenserkloster Steingaden und stattete es reich mit Gütern aus. „Chorherren aus Rot an der Rot besiedelten die Neugründung. Sechs Jahrhunderte war dieses Welfenkloster für ein weites Umfeld Mittelpunkt der Seelsorge, der Wissenschaften, der Künste, aber auch ein wichtiger Arbeitgeber für viele. Das Äußere der Kirche hat, von den Fensterformen abgesehen, den romanischen Charakter weitgehend bewahrt. Später wurde in der Gotik weitergebaut. Die Johanneskapelle beim Eingang sowie der wunderschöne Kreuzgang stammen aus dieser Zeit. Dann im Renaissance Stil die „Welfen-Genealogie“ in der Vorhalle. Und natürlich im Barock der Chorraum und im Rokoko-Stil die Orgel“, wie Herr Wilfried Böhm vom Pfarramt Steingaden zu berichten wusste.

Vollendetes Rokoko in der Wieskirche

“Bei aller scheinbaren Leichtigkeit des Rokoko ist die Wieskirche doch von einer tiefen Innerlichkeit geprägt und von großen theologischen Themen bestimmt“, erläutert Pfarrer Gottfried Fellner bei der mit großem Interesse verfolgten Kirchenführung. Von 1746 – 1754 schufen die Brüder Zimmermann, Dominikus als Baumeister und Johann Baptist als Maler, angeleitet wohl von den Theologen des Prämonstratenserklosters  Steingaden, diesen Katechismus in Stein und Farbe. Seit 1983 zählt dieses Rokoko Juwel zum UNESCO Weltkulturerbe.

Eine Stadt mit reicher Geschichte

„Die Ursprünge der Stadt reichen bis in die Römerzeit zurück. Das lateinische Wort „Fauces“ bedeutet übersetzt „Schlund“. Dementsprechend wurde die Stadt Füssen nach der Schlucht am Lechfall benannt“, mit diesen Worten eröffnet Frau Karolin Matiak die anschließende Stadtführung durch die mit über 800 Metern über dem Meer höchst gelegene  Stadt Bayerns. Sehenswerte Bauwerke wie das ehemalige Benediktinerkloster St. Mang, die Stadtmauer aber auch zahlreiche Brunnen und Geschäfte erinnern an die wechselvolle Geschichte dieses Ortes, das im 15. Jahrhundert Zentrum des europäischen Lautenbaus war.

Reich an Eindrücken und mit dem Gefühl, dem Himmel ein Stück näher gekommen zu sein, kehrten die Kulturreisenden, unter Führung von Bernhard Tost, wieder ins Ländle zurück. Sein umfangreiches Wissen ob der kirchlichen und weltlichen Geschichte gab Reiseleiter Tost auf eindrückliche Weise an seine Mitreisenden weiter, deren Horizont um ein neues Erlebnis reicher geworden ist.

 

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Bregenz
  • Dem Himmel ein Stück näher
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen