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Debatte über Testpflicht im Handel: "Ultimative Bestrafung"

Kommt Testpflicht? Handelsverband spricht von "ultimativer Bestrafung".
Kommt Testpflicht? Handelsverband spricht von "ultimativer Bestrafung". ©APA/dpa/Sebastian Gollnow
Die Regierung will am Montag das weitere Vorgehen in der Coronakrise bekanntgeben. Im Raum steht eine Testpflicht für den Handel, wie man sie schon von den persönlichen Dienstleistern kennt.
Corona-Gipfel am Montag

Ausgenommen sollen Geschäfte für den täglichen Bedarf sein.

Handel gegen Testpflicht: "Ultimative Bestrafung"

Die Branche ist dagegen. Zutrittstests im Non-Food-Handel wären "die ultimative Bestrafung" und seien wissenschaftlich nicht haltbar, verweist der Handelsverband auf AGES-Clusteranalysen.

Testpflicht würde zwei Drittel der Umsätze kosten

Die meisten Coronavirus-Infektionen finden demnach im Haushalt und in der Freizeit statt. Durch eine Testpflicht würde der Non-Food-Handel zwei Drittel der Umsätze verlieren, sagte Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will am Montag. Vielerorts würde sich ein Offenhalten damit wirtschaftlich nicht mehr rentieren. Mehrere Studien würden zeigen, dass Einzelhandelsgeschäfte nicht zu den Orten zählen, die mit einem erhöhten Corona-Infektionsrisiko verbunden sind.

"Eintrittstests im Handel wären so, als würde man mit dem Skianzug ins Freibad gehen. Das schützt zwar vor der Kälte, macht aber fast niemand", so Will.

Seit Beginn der Coronakrise mussten 22.500 österreichische Geschäfte insgesamt bis zu 90 Einkaufstage geschlossen halten. Während der drei Lockdowns betrugen die Umsatzverluste laut Handelsverband fast eine Milliarde Euro pro Woche.

(APA/Red)

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