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Daviscup-Finale in Nizza

Australiens Tennisteam steht in seinem 43. Endspiel kurz vor dem 27. Daviscup-Triumph. [4.12.99]

Australiens Tennisteam steht in seinem 43. Endspiel kurz vor dem 27. Daviscup-Triumph und dem ersten seit 1986, Gastgeber Frankreich vor der ersten Heimniederlage seit fünf Jahren.

Die fünfmaligen Wimbledonsieger Todd Woodbridge und Mark Woodforde ließen sich in der hektischen Atmosphäre des „Centre Acropolis“ von Nizza auch von 10.000 fanatischen Zuschauern nicht beeindrucken und gewannen das vorentscheidende Doppel gegen Fabrice Santoro und Olivier Delaitre in 2:08 Stunden zuletzt souverän mit 2:6, 7:5, 6:2, 6:2.

Die im Daviscup seit nunmehr zwölf Spielen ungeschlagenen Todd Woodbridge/ Mark Woodforde (Gesamtbilanz nun 14:2) hatten beim dritten Sieg im dritten Spiel gegen Santoro/Delaitre auf dem ungeliebten Sandplatz nur anfangs Probleme. Die Franzosen führten nach Satzgewinn auch im zweiten Durchgang mit 4:2, hatten bei 5:4 und Aufschlag Santoro nochmals Satzball, verloren aber dann völlig den Faden.

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Am Freitag hatte der schon 30-jährige Cedric Pioline dafür gesorgt, dass Frankreichs Hoffnungen auf den neunten Cupgewinn und den dritten in diesem Jahrzehnt nach 1991 und 1996 nicht schon nach dem Eröffnungstag begraben werden konnten. Der bei zwölf Niederlagen in 15 Finals im Tour-Alltag eigentlich als nervenschwach geltende ehemalige US-Open und Wimbledonfinalist gewann die Zitterpartie gegen den zwölf Jahre jüngeren Lleyton Hewitt nach 3:39 Stunden mit 7:6 (9:7), 7:6 (8:6), 7:5 zum 1:1-Ausgleich.

Zuvor hatte „Aufschlag-König“ Mark Philippoussis die „Aussies“ vor 10.000 äußerst einseitig eingestellten Zuschauern, darunter Frankreichs Staatspräsident Lionel Jospin und Prinz Albert von Monaco, auf dem extra für 150.000 Mark in die Halle verlegten Sandplatz in gerade 1:58 Stunden mit einem souveränen 6:4, 6:2, 6:4 gegen Sebastien Grosjean in Führung gebracht. Während die Aufschläge von „Scud“ (Rakete) Geschwindigkeiten bis zu 217 Stundenkilometern erreichten, segelte der langsamste „Einwurf“ des hoffnungslos überforderten Franzosen mit gerade 104 KmH über das Netz. Für Philippoussis war es im elften Daviscup-Einzel der siebte Sieg.

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