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Das wussten die Staatsanwälte

Dornbirn/VN - Wer wusste wann was? Die VN berichteten bereits mehrfach über die frühen Nachrichten über verdächtige Unterschriften an die Staatsanwaltschaft. Seit 2002 sind bei der Staatsanwaltschaft Hinweise über Ungereimtheiten eingegangen, die VN rekonstruieren die bekannten Fälle.

Notar Dr. Manfred Umlauft fallen in der Erbschaftssache Hering-Marsal (siehe Bericht unten Mitte) Unregelmäßigkeiten auf. Konkret geht es um den dringenden Verdacht, dass eine von einem Mitarbeiter des Bezirksgerichts Dornbirn beglaubigte Unterschrift gefälscht ist. Gemeinsam mit dem damaligen Verlassenschaftsrichter berichtet er von „massiven Verdachtsmomenten“ und liefert mehrere Fälle, in denen Fälschungen ruchbar waren.

Die Stadt Dornbirn war als Privatbeteiligte bei der Anzeige involviert. Diese verlief – wie Fitz rechts beschreibt – im Sand. Karin Hefel, Tochter des ehemaligen Dornbirner Gymnasialdirektors Hefel, schildert ihre Sicht der Erbschaftssache Hering-Marsal unabhängig davon Staatsanwalt Fitz. Mit dabei, wie sie dem ORF Vorarlberg erzählt, Postkarten, die beweisen, dass die fraglichen Personen zur Zeit der angeblichen Unterschrift auf einem offenbar gefälschten Vertrag gar nicht im Land waren, also nicht unterschrieben haben können. Diese Ermittlungen verliefen, wie oben beschrieben, in einer Einstellung des Verfahrens.

2006 hat es eine weitere Übermittlung an die Staatsanwaltschaft gegeben. Auch hier fielen im Notariat dubiose Unterschriften auf. Über das Gericht sollten die Sachverhalte weitergeleitet werden, jedoch kann die Staatsanwaltschaft den Eingang dieser Übermittlung bis heute nicht bestätigen. Auch in den Akten des Bezirksgerichts Dornbirn findet sich nach VN-Informationen kein Vermerk über die Meldung. Dass die Affäre doch noch aufgeklärt wurde, ist der mutigen Richterin Isabelle Amann zu verdanken. Ihr fielen fragwürde Testamente auf – und ein Detail: ein immer gleicher Beistrichfehler.

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