Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Das sagt Landesrat Gantner zur "Fleischzukunft Vorarlberg"

Landesrat Christian Gantner berichtete über die "Fleischzukunft Vorarlberg".
Landesrat Christian Gantner berichtete über die "Fleischzukunft Vorarlberg". ©VN/Paulitsch; Pexels
In der Sitzung des Landwirtschaftsausschusses des Vorarlberger Landtages am Mittwoch, 7. November, hat Landwirtschaftslandesrat Christian Gantner zur aktuellen Situation der Tiertransporte sowie zur Umsetzung der Initiative "Fleischzukunft Vorarlberg" Stellung genommen.
Schweizer Modell gegen Kälbertransporte
Kritik an Transporten
Tierärzte-Boykott
Jedes 5. Kalb verlässt Vorarlberg

Gantner stellte klar, dass es sich bei den Kälbertransporten aus Vorarlberg nach Bozen laut einem aktuellen Erlass des Gesundheitsministeriums um Kurzstreckentransporte handelt und dass die Zuständigkeit für die Tiertransporte am Ort der Sammelstelle in Bozen bei den italienischen Veterinärbehörden liegt. Nun liegt auch eine Bestätigung der Südtiroler Veterinärbehörde vor, wonach die von Vorarlberg nach Bozen transportierten Kälber ausschließlich in Italien bleiben.

Weiters betonte Landesrat Gantner, dass in Vorarlberg keine Kälber-, Schlachttier- oder Zuchttiertransporte in Drittländer abgefertigt werden: “Es gibt sehr viele Bemühungen zur Verbesserung der Situation und damit verbunden zur Reduktion der Tiertransporte. Erfreulicherweise ziehen dabei auch alle Parteien an einem Strang. Klar ist, dass sich das Land Vorarlberg in Verantwortung für das Mitgeschöpf Tier an die geltenden Gesetze und Erlässe des Bundes betreffend Tiertransporte und das Tierwohl hält.”

Regionales Schlacht- und Verarbeitungszentrum

Hinsichtlich des Umsetzungsstandes des einstimmigen Landtagsbeschlusses vom 9. Mai 2018 über die Entwicklung eines regionalen Schlacht- und Verarbeitungszentrums in Vorarlberg berichtete Landesrat Gantner, dass es intensive Gespräche mit der Landwirtschaftskammer, den Systempartnern und Proponenten im Fleischbereich gegeben hat, um im Rahmen der Initiative “Fleischzukunft Vorarlberg” eine solide Schlachtung und Fleischverarbeitung in Vorarlberg auch zukünftig sicher zu stellen.

Bei der am 25. Oktober 2018 durchgeführten breiten Informations- und Diskussionsrunde mit Proponenten und Systempartnern – Landwirtschaftssprecher der Landtagsparteien sowie Vertreter von Landwirtschaftskammer und Wirtschaftskammer, der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, des Vieh- und Fleischhandels, des Metzgerverbandes sowie der berührten Fachabteilungen im Amt der Landesregierung, außerdem Tierschutzombudsfrau Marlene Kirchner und Branchenexperte Robert Mühlecker – wurde ein solider Wissensstand über Entwicklungen und Chancen in der Branche vermittelt. Zugleich wurde über mögliche Zukunftsvarianten für Vorarlberg diskutiert und das weitere gemeinsame Vorgehen festgelegt.

Konkrete Maßnahmen

Im Laufe des Jahres 2019 soll ein Zwischenergebnis mit konkreten Maßnahmen fixiert werden. Erklärtes Ziel aller Beteiligten ist es, jedenfalls vor Ablauf des bestehenden Vertragsverhältnisses zwischen der Stadt Dornbirn und der Kaspar Fetz GmbH & Co KG auf Grundlage eines geeigneten Konzepts eine taugliche Nachfolgelösung entwickelt zu haben.

Ein wichtiger Zukunftsschritt für die Vorarlberger Landwirtschaft, die heimische Viehvermarktung und den Wirtschaftsstandort Vorarlberg war auch die Mitte Mai 2018 erfolgte Fixierung der Weiterführung des Schlacht-, Zerlege- und Verarbeitungsbetriebes efef in Hohenems. Dies ist neben dem unternehmerischen Engagement des Übernehmers auch zahlreichen Gesprächen und dem großem Einsatz des Landes Vorarlberg, der Landwirtschaftskammer Vorarlberg sowie des Standortbürgermeisters geschuldet.

Reduktion von Tiertransporten

Unter Bezug auf den einstimmigen Landtagsbeschluss vom 5. Juni 2018 “Kälbertransporte minimieren – Regionale landwirtschaftliche Produkte im Land besser vermarkten” betonte Landesrat Gantner, dass auch diesbezüglich zahlreiche Gespräche mit der Landwirtschaftskammer und den Systempartnern sowie Vertretern der berührten Fachabteilungen im Amt der Landesregierung stattgefunden haben.

So wurden zwischenzeitlich die Initiative im Bereich der Weideschlachtung vorangetrieben, die Kooperationen mit den Krankenhäusern, dem Militärkommando Vorarlberg und der Gastronomie verstärkt und die Anpassung der Leistungsabgeltungen geprüft.

“Zusätzlich werden aktuell die Vollmilch-Mastkälberaktion weiter ausgebaut, das Programm ‘Weiderind’ in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer und dem Alpwirtschaftsverein gestartet, die Aktion ‘Ländle Kalbsbratwurst’ mit der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH umgesetzt und ein Pilotprojekt zur Vermarktung leichter Kälber in Angriff genommen”, erklärt Landesrat Gantner.

(VLK)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Wirtschaft Vorarlberg
  • Das sagt Landesrat Gantner zur "Fleischzukunft Vorarlberg"
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen