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Das sagt Anschober zur Influenzasaison

Das sagt Anschober zur Grippesaison.
Das sagt Anschober zur Grippesaison. ©APA
Mitten in der jährlichen Influenza-Saison hat heuer das neue Coronavirus SARS-CoV-2 Österreich heimgesucht. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) verglich am Donnerstag die beiden Infektionskrankheiten.

Derzeit gibt es landesweit 37 bestätigte Corona-Fälle, gleichzeitig laborieren diese Woche 129.000 Menschen an "Grippe" - Influenza und viralen Infekten.

Dabei ist die Influenza-Saison - im Gleichklang mit der Witterung und steigenden Temperaturen - schon im Abflauen. Heuer sei im Vergleich zu 2018 eine "stärkere Welle" zu verzeichnen, "aber keine sehr starke Virusaktivität", erläuterte Monika Redlberger-Fritz vom Zentrum für Virologie an der MedUni Wien bei einem Pressegespräch in der Bundeshauptstadt.

245.000 Menschen an "richtiger" Grippe erkrankt

Sie gab eine Zwischenrechnung ab: Mit Stand vom gestrigen Mittwoch sind in der gesamten Saison bisher rund 245.000 Menschen an Influenza, also an der "richtigen" Grippe, erkrankt. Vergangenes Jahr gab es am Ende der Saison insgesamt 145.000 Influenzafälle, 2017/18 hingegen habe es eine starke Welle mit rund 440.000 Fällen gegeben. Das hänge damit zusammen, dass bei der Influenza saisonal verschiedene Viren zirkulieren und einmal stärkere, einmal schwächere Erkrankungsraten auslösen.

Angst geringer als vor Covid-19

"Die 'Grippe' ist eine Krankheit, die uns seit unserer Kindheit begleitet", meinte Anschober. Die Angst sei vielleicht deswegen geringer als vor dem neuartigen Coronavirus. Hier sei gegenüber Mittwoch mit acht neuen bestätigten Fällen "eine deutliche Zunahme über Nacht" zu verzeichnen gewesen, wie von den Behörden erwartet.

Influenza - Infektion und Reaktion des Immunsystems

Als erfreulich bezeichnete der Gesundheitsminister die Entwicklung in China, wo "nur" mehr 139 zusätzliche Coronavirus-Erkrankungen, fast ausschließlich am Infektionsherd, der Provinz Hubei, verzeichnet worden seien. Besorgniserregend sei hingegen die Lage in Südkorea, im Iran und im Nachbarland Italien mit weiter steigenden Zahlen.

(APA)

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