Das Glück ist seltener als die Feiertage

Stolpersteine auf dem Weg zum Glück
Stolpersteine auf dem Weg zum Glück ©Pezold
Klaus. (pe) In der Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern wurde am Mittwochabend das Thema Glück unter die Lupe genommen.
In der Aula der Mittelschule ging es am Mittwoch um das pure Glück

Referent Dr. Franz Josef Köb, bekannt aus der Radiosendung Focus, teilte mit den anwesenden Zuhörern seine Sichtweise auf das Glück, zitierte bekannte Persönlichkeiten und siebte festgefahrene Meinungen durch das Sieb der Realität. Veranstaltet wurde der Abend vom Verein „Mir Fraua vo Klus“.

Stolpersteine

Auf einen Tisch legte Dr. Köb Steine, für jede Stolpersteinfalle Einen. „Falsche Vorstellungen vom Glück gibt es genug – traurig, ratlos oder verzweifelt kann man sein, nur nicht immerzu glücklich“, so der Referent. Glücksratgeber, die den Menschen weismachen, dass sie dauerhaft glücklich sein können, machen am Ende nur unglücklich. „Glück ist ein Geschenk“, betont Franz Josef Köb – oder, wie die Hirnforscher sagen: „Glück ist, wenn etwas unerwartet besser ist!“

 Das Ablaufdatum kommt oft viel zu schnell

Fazit der ganzen Geschichte ist, dass der Mensch nie wirklich lange am Stück glücklich ist, man kann es nicht kaufen, nicht einsperren, nicht steuern und schon gar nicht kontrollieren! Das Märchen vom Vogel “Glück”, der in allen Regenbogenfarben strahlte und dem es nicht überall gefällt, erzählt die Geschichte der Menschheit und ihrer Suche nach dem Einen, das nicht greifbar, nicht messbar und nicht selbstverständlich ist und das im Leben viele Stolpersteine bereit hält.

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