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Das "Fotowunder" Huawei P50 Pro im Test

Das Huawei P50 Pro ist in elegantem Design gehalten.
Das Huawei P50 Pro ist in elegantem Design gehalten. ©Redaktion/Vienna.at
Das „Fotowunder“ Huawei P50 Pro will neue Maßstäbe bei der Handyfotografie setzen. Ob das gelungen ist und was das neue Modell noch zu bieten hat, hat Vienna.at getestet.
Das Huawei P50 Pro im Test

Das Kameradesign fällt beim Huawei P50 Pro sofort auf. Das muss man dem chinesischen Hersteller lassen. Die Quad-Kamera sitzt in zwei Kreismodulen übereinander. Das könnte man störend finden, da das übrige Design elegant gehalten ist. Das 6,6-Zoll-Display ist randlos und an den "Kanten" mit Aluminium verstärkt.

Allerdings lässt dieses Design das Huawei gut in der Hand liegen. Das Huawei P50 Pro kann man in den Farben „Cococ Gold“ oder „Golden Black“ bestellen. Der Preis liegt bei rund 1.200 Euro. Ersteres ist ein matter Goldton, während zweiteres ein mattes Schwarz mit vergoldeten rändern z.B. um die Kamera darstellt.

Die Rückseite des Huawei P50 Pro. ©Redaktion

Satte Farben und ein elegantes Display

Bei dem „True-Chroma-Display“ hat der Hersteller nicht zu viel versprochen. Mit seinem P3-Farbspektrum, 1,07 Milliarden Farben und einer Bildwiederholrate von 120 Hz² zweigt das Display Bilder als auch Videos oder Games in satten Farben.

Keine Google-Dienste und Einschränkungen bei Android

Das bereits im Sommer 2021 erschienene Model hat den Nachteil, dass es durch die Einschränkungen beim US-Handelsstreit immer noch ein eingeschränktes Android-Betriebssystem hat. Auch die Google-Dienste vermisst man als Nutzer immer noch.

Das Highlight: Fotos mit der Quad-Kamera

Auch Nachtaufnahmen gelingen. ©Redaktion

Das Highlight des Huawei P50 Pro ist natürlich die Quad-Kamera, die über eine breite P3-Farbspektrumanpassung mit mehr als 2.000 Farben verfügt. Kleine Farbunterschiede sollen somit laut Hersteller unterschieden werden können. Auch in der Nacht sollen klare, scharfe Fotos möglich sein. Muster und Texturen sollen in ihren vollen Details erfasst werden können. Auch die 64 MP-Periskop-Telefotokamera soll mit einem Zoom von 0,5 bis 100x8 auch aus größere Entfernung klare Aufnahmen machen. Mit dem True-Focus Fast Capture sollen Bewegungen eingefangen werden können. Beim Protraitfoto werden perfekt wiedergegebene Make-up-Farben versprochen.

Mit der "Blende" können Details im Vordergrund hervorgehoben werden. ©Redaktion

Muster, Texturen und Farben: Hier hält das Huawei P50 Pro, was es verspricht. Farben werden von der Quad-Kamera gut eingefangen. So verschwimmen zum Beispiel verschiedene Rottöne nicht zu einem Einheitsbrei, sondern nimmt auch hier ein kontrastreiches Bild auf.  Mit der Funktion „Blende“ können einzelne Gegenstände scharf in den Vordergrund gehoben werden, während der Hintergrund verschwimmt. Das funktioniert ganz gut. Auch mit der Zoom-Funktion gelingen klare, kontrastreiche Bilder. Mit der Nacht-Funktion gelingen klare Fotos mit satten Farben auch bei Nacht.

Leistungsfähig beim Gaming

Mit dem Aualcomm Snapdragon 888 hat das Huawei einen hochleistungsfähigen Prozessor, der in Kombination mit eine acht GByte-Speicher für eine reibungslose App-Nutzung sorgt. Der 5nm Flagship-Chipsatz soll für eine schnelle Datenverarbeitung, vor allem beim Gaming sorgen. Dieses Versprechen, hat das Handy in unserem Test gehalten. Das 3D Graphene Liquid Cooling System soll als Wärmeableitung fungieren. Bei langer App-Nutzung, zum Beispiel beim Gaming, wird das Gerät dennoch etwas warm. Die Akkuleistung ist aber passabel. Zwei Stunden intensives Gaming, lassen den Akkustand dennoch um zehn Prozent sinken. Dafür ist das Handy jedoch auch schnell wieder voll aufgeladen. Ein fast leerer Akku ist binnen einer viertel Stunde am Strom, voll aufgeladen.

Fazit: Vor allem für Fotoliebhaber zu empfehlen

Das Design ist elegant, auch wenn man den Look der Kamera mögen muss. Diese hält jedoch, was sie verspricht. Für Nutzer, die sich das Huawei P50 Pro vor allem wegen seiner Quad-Kamera kaufen wollen, ist es perfekt. Die Akkuleistung ist passabel. Display und Leistung beim Gaming sind top. Ein Nachteil sind immer noch die fehlenden Google-Dienstleistungen.

(Red)

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