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Das Abenteuer Leben bewusst erleben

Die Heimstunde der Wichtel ist für die Mädchen immer ein Highlight
Die Heimstunde der Wichtel ist für die Mädchen immer ein Highlight ©Bandi Koeck
Von Flurreinigung bis zu Geheimschrift

Feldkirch. Kinder und Jugendliche sind bei der Pfadfindergruppe St. Georg Feldkirch bestens aufgehoben.

Im Alter von 6 bis 10 Jahren beginnt das Leben eines Pfadfinders. Die Jungs kommen zu den Wölflingen und die Mädchen zu den Wichteln. Das ganze ist anhand einer Rahmengeschichte aufgebaut, nämlich dem weltbekannten Dschungelbuch. Im Pfadiheim in Tosters ist der Raum der Wichtel und Wölflinge mit Motiven aus Kipplings Dschungelbuch verziert. Schon die Kleinsten lernen im Pfadialltag verantwortungsbewusst leben in der Gemeinschaft sowie Leben aus dem Glauben. Die weltweite Verbundenheit ist den Pfadfindern auch wichtig, die sich etwa bei der Vergabe des Friedenslichtes jedes Jahr am 24. Dezember spürbar macht.

Voneinander lernen

Das kritische Auseinandersetzen mit sich und der Umwelt, das spielerische Lernen anhand dem Kennenlernen von eigenen Grenzen und sich gegenseitig zu helfen in der Gruppe, sind wichtige Anknüpfungspunkte an jede Gruppenstunde. Pfadfinder sind bekannt dafür, dass sie einfach und naturverbunden leben können. Sie gehen viel raus in den Wald und legen Spuren oder nehmen an einer Flurreinigung. Ihre Bereitschaft zum Abenteuer Leben lernen die Kinder und Jugendlichen in schöpferischem Tun. Das Motto dabei lautet: So gut ich kann! Was konkret heißt, dass jedes Kind frei ausprobieren kann und es von den Gruppenleitern ermuntert wird, nicht aufzugeben, wenn etwas einmal nicht klappt.

WiLa und SoLa

Die Höhepunkte für viele Pfadfinder sind die Winter- und Sommerlager. Jedes Jahr geht es nämlich für ein Wochenende im Winter in die Berge und eine Woche lang im Sommer an einen schönen Ort in Österreich. Für viele Kinder ist dies das erste Mal, dass sie alleine von zuhause weg gehen.

Für das Jahr 2010 sind folgende Aktivitäten geplant:
– Startfest im September im Witzicamp in Bangs, wo die Überstellung der älteren Kindern zu den Guides/Späher bzw. Rower/Ranger statt findet
– Halloween, Fasching, Waldweihnacht im Dezember (Tostner Burg) mit Lagerfeuer, singen und zuvor Kekse backen
– Winterlagerwochenende von 30. – 31. Januar (Pfadihütte Auf der Furx)
– Eislaufen, schwimmen gehen
– Basteleien für Mutter- sowie Vatertag
– Flurreinigung im Mai
– Sommerlager in der ersten Ferienwoche im Juli

Jeden Freitag von 18 – 19.30 Uhr können Mädchen bei den Wichteln zum Schnuppern kommen. Jungs sind jeweils montags von 18.00 – 19.30 Uhr bei den Wölflingen herzlich willkommen!

Umfrage: Was gefällt dir bei den Pfadis?

Lena, 9: Mir gefällt besonders das Basteln. Ich war mit auf Winterlager. Da haben wir ein Mädchen im Schnee eingegraben. Das hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Lena, 8: Ich liebe die Spiele “Karotten ziehen” oder “Detektiv und Mörder unter uns”. Weiters gefällt es mir zu zeichnen und zu basteln.

Marie, 10: Räuber und Gendarm spielen finde ich den absoluten Hit. Heute probieren wir eine Geheimschrift zu entschlüsseln und neue Botschaften zu schreiben.

Bibi, 21: Ich bin seit 17 Jahren bei den Pfadfindern. Die Gemeinschaft gefällt mir bei der Bewegung sehr und dass ich den Kindern Freude machen kann, wenn ich Heimstunden mit ihnen gestalte. Ich bin viel rumgekommen. Letzten Sommer war ich in Dänemark, Spanien und England. Man lernt viele neue Leute und deren Kulturen kennen und selbstständig zu sein sowie im Team zu arbeiten.

Andrea, 22: Ich bin seit 7 Jahren dabei und habe in Salzburg angefangen. Ich bin immer schon gerne mit auf Lager gegangen. Damals dachte ich mir schon, dass ich irgendwann Leiterin sein werde. Da ich gerne mit Kindern arbeite, habe ich eine Leiterposition übernommen. Mir ist wichtig, dass ich den Kindern etwas beibringen kann.

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