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Darum gibt es auf der A14 bei Dornbirn Nord nun eine Geschwindigkeitsbeschränkung

©VOL.AT/Lerch, Canva
Pascal Pletsch (VOL.AT) pascal.pletsch@russmedia.com
Auf der A14 zwischen Dornbirn Nord und Dornbirn West gilt seit Donnerstag eine neue Geschwindigkeitsbeschränkung.

Gerade erst wurde die Baustelle zwischen Dornbirn Nord und West beendet und es galt wieder "Freie Fahrt". Doch nun wurde kurzfristig eine Geschwindigkeitsbeschränkung bei Schlechtwetter eingeführt.

Neue Fahrbahn und neue Gefahren

Nicht nur die Fahrbahn wurde in den letzten Monaten neu asphaltiert, auch die komplette Entwässerung wurde erneuert. Wie sich aber nun bei den starken Niederschlägen der letzten Tage gezeigt hat, staut sich in dem Bereich das Wasser auf der Fahrbahn teilweise massiv. Leser hatten sich schon in den vergangenen Tagen mehrfach gemeldet und von gefährlichen Situationen in diesem Bereich geschrieben. Betroffen ist vor allem die Überholspur im genannten Bereich.

ASFINAG reagiert rasch

Von Seiten der Asfinag hat man nun rasch reagiert und sich entschieden - wie schon in anderen Bereichen der A14 bislang - für den betroffenen Bereich eine Geschwindigkeitsreduktion einzuführen.

Im betroffenen Bereich gilt bei Niederschlag nun Tempo 100 bzw. Tempo 80. ©VOL.AT/Madlener

"Leider hat die Sanierung der Entwässerung in diesem Bereich nicht das Ergebnis gebracht, dass erwartet wurde," erklärt Christian Hartmann, der Projektleiter der ASFINAG auf VOL.AT Nachfrage.

Bereits in der vergangenen Woche habe man versucht mit kurzfristigen Maßnahmen eine Verbesserung zu erreichen, bislang noch ohne Erfolg. "Wir werden aber auch noch die Zeit bis Weihnachten nutzen um weitere Verbesserungen vorzunehmen.", so Hartmann weiter. Vor allem im Bereich der Seitenabläufe will man kurzfristig eine Verbesserung erzielen.

"Die Arbeiten zeigten bislang nicht den gewünschten Effekt." Christian Hartmann, Projektleiter der ASFINAG Baumanagement GmbH. ©VOL.AT/Mayer

Fehlendes Gefälle als Problem

Eine Ursache für den mangelhaften Abfluss der Niederschläge liegt im fehlenden Gefälle an der betroffenen Stelle. "An dieser Stelle haben wir leider kaum ein Gefälle im Untergrund, weder quer noch längs," erläutert der Experte die Problematik. Auch handle es sich um einen Untergrund der sich aufgrund der Beschaffenheit weiter setzt und so immer wieder Adaptierungen notwendig macht.

Nächste Bauetappe soll Abhilfe schaffen

Spätestens im April, wenn der nächste Abschnitt der Bauarbeiten startet, soll dann hoffentlich eine endgültige Lösung gefunden werden. Ob dann die nun vorhandene Geschwindigkeitsbeschränkung wieder aufgehoben werden kann, ist aber noch unklar. An erster Stelle stehe hier die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Dies werde laut Hartmann genau geprüft.

(VOL.AT)

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