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Darauf muss man beim Großen Preis von Frankreich achten

©AP
Sebastian Vettel muss beim Formel-1-Rennen in Frankreich um seine WM-Führung bangen. Titelrivale Lewis Hamilton helfen auch ein paar zusätzliche Pferdestärken.
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Le Castellet (dpa) – Die Formel 1 ist nach zehn Jahren zurück in Frankreich. Der Circuit Paul Ricard von Le Castellet ist am Sonntag (16.10 Uhr/RTL) Schauplatz für den achten Saisonlauf. Vieles wird sich wohl wieder auf das Duell zwischen Mercedes und Ferrari, Lewis Hamilton und Sebastian Vettel verdichten.

Schubkraft

Der neue Mercedes-Motor gibt Lewis Hamilton frischen Antrieb. Mindestens zehn PS mehr soll das neue Triebwerk haben. Eigentlich sollte es zuletzt schon in Kanada zum Einsatz kommen, war jedoch noch fehlerhaft. Prompt wurde Hamilton mit dem alten Motor nur Fünfter und verlor die WM-Führung. In Frankreich verhalfen die zusätzlichen Pferdestärken dem britischen Titelverteidiger nun zur Pole Position und Teamkollege Valtteri Bottas zu Startplatz zwei. “Wir sind wieder in der Spur, Gott sei Dank”, sagte Team-Aufseher Niki Lauda. Die Frage nun: Wie groß ist der Motorenvorteil im Rennen?

Hoffnung

Sebastian Vettel setzt auf die Dauerläufe. In den Renn-Simulationen sei sein Ferrari besser gewesen als auf der Jagd nach einer schnellen Runde. “Wir haben eine andere Strategie, mal sehen, was es bringt”, sagte der 30-Jährige, der am Sonntag auf dem etwas weicheren und damit wohl schnelleren Reifen als das Mercedes-Duo starten wird. “Und was das Wetter angeht, könnte es ja auch eine Wundertüte werden”, fügte Vettel hinzu.

Talent

Charles Leclerc macht immer mehr von sich reden. Der Monegasse trieb den unterlegenen Sauber auf Startplatz acht, eine echte Demonstration seines großen Talents. “Das ist unglaublich, wir können alle sehr stolz sein. Wir haben alles richtig gemacht”, sagte der 20-Jährige. Weil Leclerc schon in seinen ersten sieben Formel-1-Rennen mehrfach glänzen konnte, verdichten sich längst die Gerüchte, er könnte im nächsten Jahr Sebastian Vettels neuer Teamkollege werden. Die Spekulation liegt nahe, wurde Leclerc doch in der Ferrari-Akademie ausgebildet.

Heimspiel

Lange hat der französische Autobauer Renault auf ein Rennen im eigenen Land warten müssen. Viel mehr als einen Platz im Mittelfeld aber dürfen die Fans nicht erwarten. Nico Hülkenberg kam in der Qualifikation nicht über Rang zwölf hinaus. Der Spanier Carlos Sainz startet immerhin als Siebter. Wie es besser geht, weiß Renault-Berater Alain Prost. Der 63-Jährige gewann 1990 den bislang letzten Grand Prix in Le Castellet.

(dpa)

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