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Daniel Kinast - Direktor des Explorer Hotels Montafon

Daniel Kinast - Manager des Explorer Hotels Montafon.
Daniel Kinast - Manager des Explorer Hotels Montafon. ©Helmut Reimann
Daniel Kinast

Daniel Kinast, Jahrgang 1982, stammt aus der Umgebung von Stuttgart und führt seit kapp einem halben Jahr den größten Beherbergungsbetrieb des Tales, das Explorer Hotel Montafon in Gaschurn. Der gelernte Hotelkaufmann hat seinen Job von der Pike auf gelernt und ist Hotelmanager mit Leib und Seele.

Herr Kinast, Sie sind noch nicht 30 Jahre alt und führen den größten Beherbergungsbetrieb des Tales? Wie schafft man so etwas?
Daniel Kinast: Nach meinem Fachabitur für Wirtschaftsinformatik habe ich eine Lehre als Hotelkaufmann absolviert und später in Obersdorf, im Kleinwalsertal und in Kanada erste Erfahrungen im Hotelmanagement gesammelt. In der Explorer-Gruppe habe ich von Anfang an an der Realisierung des Projekts in Gaschurn mitgearbeitet, so dass eigentlich klar war, das ich das neue Haus übernehmen werden.

Die Hotels der Explorer-Gruppe setzen auf eine eigenen Philosophie. Wodurch unterscheidet sich ein Explorer Hotel von anderen der Region?
Daniel Kinast: Wir sind kein klassisches Vollhotel mit allem Drum und Dran. Wir bieten ein günstiges Basisangebot und der Gast kann multioptional alles dazu buchen, was er möchte, vom Skiverleih über die Skischule bis zur Massage. Da wir nur das machen, was wir können – nämlich Zimmer vermieten -, können wir die Kosten gering halten und die Wertschöpfungskette im Ort bleibt erhalten.

Das Explorer Hotel Gaschurn wird als Ganzjahresbetrieb geführt. Glauben Sie, dass das im Montafon funktioniert?
Daniel Kinast: Ich bin optimistisch, dass das Ganze funktioniert. Die Auslastung im Winter ist mehr als zufriedenstellend. Wir haben einen guten Start hingelegt. Die nächste Herausforderung wird der Sommer sein. Mit den Möglichkeiten, die das Montafon den Gästen bietet, bin ich überzeugt, das sich ein Hotelbetrieb über das ganze Jahr rechnet.

Ein Hotel in dieser Größenordnung zu führen, ist sicher nicht einfach. Wie schaut Ihr Tagesablauf aus?
Daniel Kinast: Mein Arbeitsalltag richtet sich nach dem Gast. Oft nehme ich mir etwas vor, doch ein besonderes Vorkommnis, zum Beispiel eine Reklamation, ein Unfall oder ein längeres Gespräch mit einem Gast oder Partner vor Ort, wirft alles über den Haufen. Trotzdem muss eine Checkliste abgearbeitet werden, die alles umfasst von der Belegung über die Reservation bis zur Kommunikation mit den Mitarbeitern und der Kundenzufriedenheit.

Ihr Haus verfügt über 100 Zimmer mit einer Lounge-Bar und einem Sport-Spa. Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie.
Daniel Kinast: Wir beschäftigen 20 Mitarbeiter verteilt auf Rezeption, Service, Etage und Haustechnik. Ich kann mich auf ein gutes Team mit Menschen aus der Region ebenso wie Saisonkräften aus dem Ausland verlassen. Wichtig ist, dass alle an einem Strang ziehen. Nur so kann ein Haus erfolgreich geführt werden.

Sie kommen aus Deutschland. Wie gefällt es Ihnen in Gaschurn?
Daniel Kinast: Ich fühle mich sehr wohl in Gaschurn. Da ich gerne Snowboarden gehe und im Sommer mit dem Mountainbike unterwegs bin, ist das Montafon genau der richtige Ort. Auch schätze ich die Aufgeschlossenheit der Leute und freue mich, dass ich als „Fremder“ so gut aufgenommen wurde.

BU – Daniel Kinast – Manager des Explorer Hotels Montafon. (Foto: (H. Reimann)

Zur Person: Daniel Kinast
Geboren: 6. 12. 1982
Wohnort: Gaschurn
Familienstand: ledig
Hobbys: Snowboarden, Social Media, Mountainbiken

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