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Da hat Fadesse keine Chance

Bregenz - Wenn einem Säugling die Schlaflieder nicht nur vorgesummt, sondern von Mutter und Vater virtuos interpretiert werden, dann scheint der Weg für die Musiker-Karriere vorbestimmt.

„Obwohl ich ja eigentlich zuerst Psychologie studiert habe“, grinst Simon Kräutler heute. Als Kind der beiden Opernsänger Annika und Walter Kräutler geboren, hatte der Bregenzer von Kindheit an engsten Kontakt zur Musik – naturgemäß. „Ich hatte immer Angst, die Freude an der Musik zu verlieren, wenn ich sie zum Beruf mache“, erklärt Kräutler. Erst, als er während des Psychologiestudiums bemerkte, dass er ohnehin 80 Prozent seiner Zeit für die Musik aufwendete, entschloss er sich zum Berufsmusiker-Dasein. „Entscheidend ist, keine Routine aufkommen zu lassen – die zerstört jede Kreativität“, verrät er. Und so ist der 34-Jährige nicht nur Sänger und Pianist, sondern auch Songwriter, Musicaldarsteller, Gesangscoach, Workshopleiter und – wie gerade zur Zeit – Organisator von „Fest des Kindes“ und „Cross Culture“-Week, die im Rahmen der Bregenzer Festspiele als Kinder- und Jugendkultur-Programm angeboten werden.

„Alles durchgemacht“

35 junge Menschen arbeiten derzeit mit Simon Kräutler und anderen Musik-Coaches zusammen – gestalten Tänze, gründen Bands, schreiben eigene Songs. „Man muss schon ein Gefühl haben für junge Menschen. Dadurch, dass ich all diese Dinge, die ersten Auftritte, das erste Mal vor Publikum singen usw. auch durchgemacht habe, kann ich so vieles nachvollziehen, was die Jugendlichen gerade beschäftigt“, erzählt Simon Kräutler. Denn am heutigen Samstag-abend werden die Teilnehmer der „Cross Culture“-Week beim gleich benannten Jugendtag der Bregenzer Festspiele vor geschätzten 5000 jungen Besuchern auftreten. „Es ist schon ein tolles Gefühl, zu sehen, wie jene, die am Anfang der Woche gesagt haben, sie würden ganz sicher nicht auf die Bühne gehen, am Ende der Woche gar nicht mehr von derselben ­herunter zu bringen sind“, lacht Kräutler.

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