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Cyberkriminalität: Polit-Sites und Spiele vermehrt im Hacker-Visier

Die Bedrohungen im Internet werden immer komplexer, Cyberkriminelle immer kreativer. Dieses Jahr werden Hacker Bot-Netze weiterentwickeln, Online-Spendengelder von Polit-Sites abzweigen oder Malware öfter mit Hilfe von Video-Spielen oder Grafiken verbreiten, prognostizierte der Software-Hersteller Symantec. Online-Spiele könnten ebenfalls vermehrt ins Visier der Kriminellen geraten.

Da in politischen Kampagnen verstärkt Websites zur Organisation und zum Spendensammeln eingesetzt werden, ist auch dieser Bereich von möglichen Online-Angriffen betroffen. Hacker könnten etwa Gelder abzweigen, Informationen über Donatoren missbrauchen oder Sites zu einem wichtigen Zeitpunkt abstürzen lassen. Denkbar seien auch unerlaubte Zugriffe auf die Sites, um Falschinformationen über Politiker zu verbreiten.

Auch virtuelle Communities und Multiplayer-Spiele könnten für Cyberkriminelle noch interessanter werden. Gestohlene Passwörter und Spieleressourcen seien nämlich ein wachsendes Segment der Schattenwirtschaft. Schon jetzt werden für virtuelle Trophäen – trotz Verbots – Unsummen bezahlt.

Bot-Netzwerke werden sich weiterentwickeln und verändern. Bots sind Programme, die sich unbemerkt auf den Computer eines Opfers herunterladen und selbstständig auf dem Gerät installieren. Hacker können den Rechner dann per Fernzugriff steuern und für kriminelle Aktivitäten wie Versenden von Spam oder Denial-of-Service-Angriffe missbrauchen. Letztere verfolgen das Ziel, Dienste durch Überlastung arbeitsunfähig zu machen. Künftig werden Kriminelle infizierte Computer vermehrt als Hosts für Phishing-Websites nutzen.

Bots oder Keylogger (Programme zum Aufzeichnen der Tastenanschläge) werden laut Symantec noch häufiger in Java-basierte Anwendungen wie Video-Player oder interaktive Karten eingebaut werden. Versender von Massen-Mails senden ihre Texte mittlerweile oft in Form einer Grafik oder sogar mit einer MP3-Datei, so Symantec. Hacker werden sich in Zukunft auch auf Smartphones stürzen, da diese immer mehr Anwendungen unterstützen.

Um sich vor den Bedrohungen im Web zu schützen, sollten User stets die neuesten Sicherheits-Patches für ihre Anwendungen installieren und ihre Anti-Viren-Software auf dem neusten Stand halten, riet Symantec.

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