AA

Culture Rap – Ein Workshop fürs Leben

In der CFY wurde ausgiebig gerappt
In der CFY wurde ausgiebig gerappt ©Pezold
In der Culture FactorY beteiligten sich 27 Jugendliche an einem Workshop der besonderen Art.
Culture Rap – Ein Workshop fürs Leben

Lustenau. Vergangenen Samstag wurde in der CFY jungen Leuten die Möglichkeit geboten, sich an einem Workshop zu beteiligen, in dem es einzig um die Bedeutung von Worten ging. Gangster-Rap Texte wurden genau analysiert und Stück für Stück auseinander genommen. Drei die es wissen müssen, beschäftigten sich intensiv mit den Kids und gaben Einblick in ihre Sicht der Dinge: Jherip, Don Aki & AKZSZ. Waren es am Nachmittag noch 27, die den Kurs mitmachten, ging am Abend für insgesamt 125 Begeisterte die Post ab. Veranstalter, Moderator und Künstler Jherip, Frank Michallon, Jay Walker, Veno, Bado, Don Aki, Apoka
und AKZSZ gaben ein Konzert der Sonderklasse. DJ Cut Daam und die Breakdance Truppe von PTC (Power tricking crew) sorgten in den Pausen für Stimmung.

Vor- und Nachteile differenzieren

Sinn des Workshops war es, bei den Jugendlichen das Bewusstsein zu schaffen, genau hin zu hören. Bei jedem Wort der Texte wurde genau hingehört und die drei Kursleiter bemühten sich, ihren 27 jungen Zuhörern zu vermitteln, welche Vor- und Nachteile Rap-Texte in Kopf und Herz hinterlassen können und wie man für sich und seinen Weg durchs Leben positive Schlüsse daraus ziehen kann. Jherip will mit seiner Kunst Menschen in schweren Lebenssituationen unterstützen. Akzsz: „Ich wäre schon an vielen Situationen in meinem Leben gescheitert ohne Rap, die Musik ist mein Ausgleich.“ Auch Don Aki verarbeitet in seinen Texten, was ihm im Leben widerfährt und fasst damit Herzschmerz, Wut und Hilflosigkeit in Worte, die er sonst nie sagen würde. Die Jugendlichen haben an diesem Nachmittag gelernt, was Worte sagen können, wie sie verletzen, begeistern, lieben und hassen können.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Lustenau
  • Culture Rap – Ein Workshop fürs Leben
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen