Covid-Pflaster wird in der Schweiz getestet

Forscher entwickeln Impf-Pflaster.
Forscher entwickeln Impf-Pflaster. ©Latch Medical
Nach Australien haben auch Forscher in Großbritannien ein Pflaster entwickelt, das die Corona-Impfung per Spritze ersetzen könnte - allerdings nicht vor 2025.

Wie die britische Zeitung "The Guardian" berichtet, hat das Unternehmen Emergex aus Oxfordshire ein Pflaster entwickelt, das T-Zellen verwendet, um vom Virus befallene Körperzellen abzutöten. Ersten Studien zufolge soll das Pflaster sogar wirksamer sein und länger anhalten als die bisherigen Impfungen.

Klinische Studie in der Schweiz

Während sich die Antikörper bei den herkömmlichen Covid-19-Impfungen an das Virus hängen und weitere Zellinfektionen stoppen, finden und zerstören die T-Zellen das Virus. Im Jänner 2022 wird eine klinische Studie im Schweizer Lausanne mit 26 Menschen gestartet, erste Ergebnisse werden im Juni erwartet.

Keine aufwendige Kühlung notwendig

Das Pflaster soll schlussendlich etwa die Größe eines Daumennagels haben und kann drei Monate bei Raumtemperatur gelagert werden. Aufwendige Kühlketten wie bei den bisherigen Impfstoffen könnten somit vermieden werden. Vor 2025 sei mit einer Freigabe des Produkts allerdings nicht zu rechnen.

Auch Australien entwickelt Covid-Pflaster

(VOL.AT)

vaccination
home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • Covid-Pflaster wird in der Schweiz getestet
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen