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Covid-19: Die Entscheidungen der Sportligen

Das planen die Sportligen in Österreich.
Das planen die Sportligen in Österreich. ©APA
Während die Handball-Liga den Betrieb fortsetzen möchte, stellt die österreichische Bundesliga den Spielbetrieb vorerst ein. Die Eishockey-Liga (EBEL) wird gar vorzeitig beendet.
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Die Erste Bank Eishockey-Liga (EBEL) wird wegen des Coronavirus und wegen der von der österreichischen Bundesregierung bekanntgegebenen Verordnungen nach drei ausgetragenen Viertelfinal-Spieltagen vorzeitig beendet. Diese drastische Maßnahme gab die EBEL am Dienstagnachmittag bekannt. In der Saison wird damit kein Meister gekürt. Schon zuvor waren die vierten Spiele der Viertelfinal-Serie für den gleichen Abend gecancelt worden.

Handballbund setzt Liga-Betrieb fort

Der österreichische Handballbund (ÖHB) setzt den Ligen-Betrieb fort. Das gab der ÖHB am Dienstag mittels Aussendung als Reaktion auf die von der Bundesregierung bekannt gegebenen Maßnahmen zum Schutz vor Verbreitung des Coronavirus bekannt. Für Indoor-Veranstaltungen sind daher bis zu 100 Personen erlaubt. "Damit können sämtliche Spiele in Österreichs Handball-Ligen durchgeführt werden", hieß es.

Unter welchen Voraussetzungen Spiele mit Zuschauern stattfinden werden, ist zur Zeit aber noch offen. Welche Auswirkungen der Beschluss auf die anstehenden Länderspiele des Frauen-Nationalteams in der EM-Qualifikation gegen Griechenland im März sowie die Freundschaftsspiele des Männer-Nationalteams im April hat, steht ebenfalls noch nicht fest, teilte der ÖHB in der Aussendung mit. Ebenfalls davon betroffen sein könnte das für 10./11. April angesetzte Final Four im Cup.

Bundesliga stoppt Spielbetrieb

Die Fußball-Bundesliga stoppt aufgrund der von der Regierung erlassenen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus den Spielbetrieb. Wie die Liga am Dienstagnachmittag bekannt gab, betrifft dies in einem ersten Schritt die ersten beiden Runden in der Meister- bzw. Qualifikationsgruppe sowie die Spiele der 20. und 21. Runde der 2. Liga. Wann die Zwangspause zu Ende geht, ist vorerst nicht absehbar.

"Ziel ist es, alle Spiele mit Zuschauern durchzuführen. Deshalb haben wir uns in einem ersten Schritt für die Verschiebung und gegen mögliche Geisterspiele entschieden", sagte der Vorstandsvorsitzende der Liga, Christian Ebenbauer. Das Bestreben der Liga geht klar in die Richtung, den wirtschaftlichen Schaden für die Clubs zu minimieren. Über Nachtragstermine will die Bundesliga in der kommenden Woche in einer Clubkonferenz entscheiden.

Alle Informationen zum Coronavirus im VOL.AT-SPECIAL

(APA)

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