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Coronavirus: Parteien treten kürzer

Coronavirus: Parteien treten kürzer
Coronavirus: Parteien treten kürzer ©APA
Auch die Parteien reduzieren angesichts der Maßnahmen gegen das neuartige Coronavirus ihre öffentlichen Aktivitäten auf ein Minimum.
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Wie ein Rundruf der APA am Donnerstag ergab, seien Veranstaltungen und Medientermine auf das Notwendigste zurückgefahren bzw. überhaupt abgesagt oder verschoben worden. Auch ermöglichen alle Parteien ihren Mitarbeitern zum Teil Home-Office.

Laut Grünen-Generalsekretär Thimo Fiesel arbeiten Mitarbeiter und Referenten - "dort wo es geht" - bereits im Home-Office. Dies werde auch in den Ländern so gehandhabt. Etwa hätten die Grünen in Vorarlberg und der Steiermark ihre Veranstaltungen in den laufenden Gemeinderatswahlkämpfen abgesagt. Auch in den anderen Bundesländern seien die Aktivitäten reduziert worden, zum Teil seien auch die Parteigremien verschoben worden. Fiesel betonte, dass die Maßnahmen von Tag zu Tag evaluiert werden.

NEOS sagt Veranstaltungen ab

Auch bei den NEOS reduzierte der Parlamentsklub Medientermine wie etwa Pressekonferenzen auf ein Minimum. Darüber hinaus seien die meisten Veranstaltungen abgesagt worden. Die Pinken trafen ebenfalls Vorbereitungen, damit Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten können. Inwieweit dies umgesetzt wird, soll tagesaktuell entschieden werden. Meetings würden teilweise auf Telekonferenzen umgestellt. In regelmäßigen Klubsitzungen werde die aktuelle Lage besprochen.

Die ÖVP wird alle Maßnahmen umsetzen und sich an die Vorgaben halten, hieß es aus der Partei. Zum einen seien Veranstaltungen bereits abgesagt worden, darunter etwa die in den kommenden Wochen in der Parteiakademie geplanten Kamingespräche mit den türkisen Ministern. Zum anderen werden die Empfehlung der Bundesregierung in Bezug auf Teleworking umgesetzt, um die Kinderbetreuung daheim zu ermöglichen.

Home-Office-Plätze bei der SPÖ

Für die SPÖ habe ebenfalls der Schutz der Mitarbeiter höchste Priorität. Daher habe man Schutzmaßnahmen vereinbart. Beispielsweise seien die Hygienemaßnahmen verstärkt worden und um Risikogruppen bestmöglich zu schützen, sollen betroffenen Personen Home-Office-Arbeitsplätze ermöglicht werden. Tätigkeiten, die nicht unmittelbar an den Dienstort gebunden sind, könnten von zuhause erledigt werden. Zudem seien Pressekonferenzen auf das Notwendigste zurückgefahren worden. Große Parteiveranstaltungen der Bundes-SPÖ seien aktuell keine geplant.

Die Freiheitlichen bieten ihren Mitarbeitern genauso Möglichkeiten für Home-Office - aktuell seien aber alle Mitarbeiter im Büro und es gebe "so gut wie keine Änderungen im Tagesablauf". Wenn kommende Woche die Schulen geschlossen sein werden, soll es für Mitarbeiter mit betreuungspflichtigen Kindern Sonderlösungen geben. "Durch unsere schlanke Mitarbeiterstruktur ändert sich aktuell durch das Coronavirus vorerst nichts an den Abläufen", erklärte FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer, der tags zuvor mit den Mitarbeitern der Bundesgeschäftsstelle die aktuelle Situation besprochen habe.

Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus im Special

(APA)

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