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Coronavirus in Österreich: Das sollten Sie jetzt beachten

Landessanitätsdirektor Dr. Wolfgang Grabher
Landessanitätsdirektor Dr. Wolfgang Grabher ©APA | VOL.AT
In Tirol liegen die beiden ersten bestätigten Coronavirus-Fälle vor. Auch in Vorarlberg gilt jetzt erhöhte Aufmerksamkeit.

In Österreich dürften offenbar die beiden ersten bestätigten Coronavirus-Fälle vorliegen. Zwei Personen seien wahrscheinlich infiziert, es müssten aber noch weitere Testungen vorgenommen werden, hieß es am Dienstag in einer Pressekonferenz des Landes Tirol.

Update: Das Land Tirol hat inzwischen zwei positiv getestete Fälle bestätigt. Mehr dazu hier nachlesen

Der Vorarlberger Landesanitätsdirektor Wolfgang Grabher betont, dass die Gesundheitsbehörden und Krankenanstalten in Vorarlberg für den Fall der Fälle gerüstet sind.

Generell empfiehlt der Landessanitätsdirektor folgende Maßnahmen:

  • allgemeine Hygienemaßnahmen beachten (vergleichbar mit saisonaler Grippe)
  • Anniesen, Anhusten vermeiden,
  • Reisen in die Infektionsgebiete tunlichst vermeiden,
  • häufiges Händewaschen.

Personen, die nach einer Reise nach Wuhan oder Kontakt mit einem Kranken Krankheitssymptome aufweisen, sollten:

  • solange wie möglich zu Hause bleiben,
  • keine Arzt- oder Spitalsambulanzen aufsuchen, da Gefahr der Ansteckung besteht,
  • telefonische Information des Arztes oder der Krankenanstalten, Hausbesuch oder bei Verschlechterung des Allgemeinzustandes gesicherten Infektionstransport über das Rote Kreuz organisieren.

Ich war in Italien. Was muss ich jetzt machen?

Wenn sie in den betroffenen Regionen Lombardei, Venetien, Piemont, Emilia-Romagna und Latium waren und Symptome wie Fieber, Atembeschwerden, Husten bekommen, gelten folgende Vorgehensweisen:

  • Bleiben Sie zu Hause und kontaktieren Sie die telefonische Gesundheitsberatung unter der Telefonnummer 1450 zur weiteren Vorgehensweise (diagnostische Abklärung)
  • Informieren Sie die zuständige Gesundheitsbehörde

Wie äußert sich die Krankheit?

Infektionen von Menschen mit gewöhnlichen Coronaviren sind meist mild und asymptomatisch. Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind u. a. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. In schwereren Fällen kann die Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes Atemwegssyndrom, Nierenversagen und sogar den Tod verursachen. Es gibt auch milde Verlaufsformen (Symptome einer Erkältung) und Infektionen ohne Symptome.

Derzeit geht man davon aus, dass der Krankheitsverlauf beim neuartigen Coronavirus weniger schwer ist als bei SARS und MERS.

Wie ansteckend ist dieses neuartige Coronavirus?

Die Mensch-zu-Mensch-Übertragung stellt den wichtigsten Infektionsweg dar. Neben den Sekreten des Atmungstraktes und Speichel könnten auch Ausscheidungen (Harn, Stuhl) und Körperflüssigkeiten (Blut, Rippenfellflüssigkeit, Gelenkspunktate, usw.) infektiös sein.

An folgende Hotlines können Sie sich wenden:

  • Die telefonische Gesundheitsberatung „Wenn’s weh tut! 1450“
  • Coronavirus Hotline: Expertinnen und Experten der AGES beantworten fachliche Fragen rund um das Corona-Virus. Telefon: 0800 555 621 – Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr

Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl:

Franz Lang, Leiter des Einsatzstabs im Innenministerium:

Es könnten jeden Tag neue Maßnahmen beschlossen werden, man beobachte die Situation und versuche, optimal zu reagieren - sagt Franz Lang, Leiter des Einsatzstabs im Innenministerium.

Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus in Vorarlberg, Österreich und der Welt finden Sie hier im VOL.AT-SPECIAL

(red)

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