Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Coronavirus: Diese Kultur-Veranstaltungen finden noch statt

Die Kulturfans kommen trotz Coronavirus auf ihre Kosten.
Die Kulturfans kommen trotz Coronavirus auf ihre Kosten. ©pixabay.com (Sujet)
Kulturfans können trotz der Einschränkungen durch den Coronavirus auf ihre Kosten kommen. Hier finden Sie einen Überblick über noch stattfindende Veranstaltungen.

Nach der massiven Einschränkung von Veranstaltungen mit über 100 Besuchern (indoor) stellt sich nun die Frage, wo Kulturfans in den kommenden Wochen noch auf ihre Kosten kommen. Folgend ein punktueller Überblick über weiter möglichen Kulturgenuss:

Coronavirus: Diese Kulturveranstaltungen finden noch statt

Exakt 69 Plätze bietet das Theater Bronski & Grünberg in Wien-Alsergrund: Dort steht etwa am Donnerstag der Jacques Brel-Abend von Benjamin Vanyek auf dem Programm, ab Freitag folgt das Stück "LA Traviata oder Da Verdi noch Wahnsinnig" von Kaja Dymnicki und Alex Pschill. Ab 21. März wartet man dann wieder mit Fabian Alders Inszenierung der "Pension Schöller" auf. Somit hat man bis Ende März allein hier drei unterschiedliche Möglichkeiten, den Theaterdurst zu stillen (Infos und Tickets unter www.bronski-gruenberg.at).

Im Kinder- und Jugendtheater Dschungel Wien gibt es zwar einen Saal mit über 100 Plätzen, allerdings hat sich die dortige Geschäftsführung dazu entschlossen, für alle Vorstellungen bis zum Ende der Maßnahmen die Tickets auf 99 Plätze zu reduzieren. So steht bis Ende der Woche etwa "Was ihr wollt" für Jugendliche ab 13 Jahren auf dem Spielplan, am Freitag ist eine Vorstellung von "Plastik im Blut" (ab 10 Jahren) programmiert, abends findet ein "Open Floor" für alle ab 15 statt. Kommende Woche folgen u.a. "In der Dunkelwelt" (ab 9 Jahren) und das Kinderstück "Hüpfen" (ab 3 Jahren) auf dem Plan (Infos und Tickets unter www.dschungelwien.at).

Das Volkstheater hat seine Vorstellungen im Ausweichquartier in der Halle E bis auf weiteres abgesagt, im Volx/Margareten sowie die Bezirksvorstellungen finden jedoch - in reduziertem Rahmen mit 99 Zuschauern - statt. In den kommenden Tagen stehen im Volx/Margareten Vorstellungen von "Urfaust/FaustIn and Out", "Space Junk" und "In der Strafkolonie" auf dem Programm (Infos und Tickets unter www.volkstheater.at)

Weniger Sorge haben Literaturfans: Die Veranstaltung in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur in der Herrengasse in der Wiener Innenstadt finden wie geplant statt - die Stühle habe man bereits vorsorglich weniger dicht aufgestellt, hieß es am Dienstag auf APA-Anfrage. In den kommenden Tagen steht etwa ein Vortrag zu Franz Grillparzer auf dem Programm (16. März), tags darauf stellt der Limbus Verlag sein aktuelles Lyrik-Programm mit u.a. Thomas Ballhausen und Barbara Pumhösel vor (Infos unter www.ogl.at). Auch das Literaturhaus Salzburg bleibt offen, man werde den Besuch von Veranstaltungen mit 90 Besuchern beschränken, hieß es. Die Veranstaltung mit der österreichischen Schriftstellerin Monika Helfer am heutigen Dienstag musste allerdings abgesagt werden.

Auch Schikaneder und Top Kino gehen davon aus, ihre Kinosäle offen halten zu können. Das Schikaneder Kino fällt mit 87 Sitzplätzen unter die 100-Leute-Obergrenze, und auch in die beiden Säle im Topkino passen jeweils nur 54 bzw. 96 Zuschauer. Gezeigt wird in den kommenden Wochen beispielsweise die oscarprämierte Gesellschaftssatire "Parasite", Little Women" oder "Die Dohnal" (Infos und Tickets unter www.topkino.at und www.schikaneder.at)

Einigermaßen unbeeindruckt zeigte man sich am Dienstag im Wiener Jazzclub Porgy & Bess. Auf APA-Nachfrage betonte man, zunächst einmal keine Veranstaltungen absagen zu müssen, da ohnehin bei vielen Konzerten die Grenze von 100 Personen nicht überschritten werde. Andererseits sei bei gewissen Abenden eine Teilung denkbar, dass also zwei Sets hintereinander für die jeweils zugelassene Besuchergröße gespielt werden. "Wir werden den Versuch unternehmen, alle Konzerte - wenn irgendwie möglich - zu spielen, mit der Einschränkung, dass wir nicht mehr als 100 Leute in den Club lassen dürfen", schrieb auch der künstlerische Leiter des Porgy, Christoph Huber, auf der Website (www.porgy.at). Die Variante mit zwei Sets komme demnach schon beim heutigen Gig von Fred Wesley zur Anwendung.

(APA/Red)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Österreich
  • Coronavirus: Diese Kultur-Veranstaltungen finden noch statt
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen