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Corona als Hindernis für heiratswillige Paare?

©Pixabay, Screenshot
Durch Corona droht der Hochzeitssaison ein Aufschub. Termine könnten 2021 daher knapp werden. Hochzeitsfee Gabi Micheluzzi im VOL.AT-Talk.
Eine Hochzeit in Coronazeiten

Jedes Jahr trauen sich in Österreich 45.000 Paare. Dieses Jahr müssen viele Hochzeiten - aufgrund der derzeitigen Situation und des Coronavirus - abgesagt oder verschoben werden. Da Hochzeiten bereits ein Jahr im Voraus geplant und fixiert werden, ist davon auszugehen, dass das Hochzeitsjahr 2021 mehr oder weniger schon jetzt komplett ausgebucht ist. "Das ist definitiv so", bestätigt Gabi Micheluzzi von den Hochzeitsfeen in Bregenz gegenüber VOL.AT.

Sie kennt auch den Grund: "Weil von März bis Ende Juni so ziemlich alle Hochzeiten verschoben werden mussten."

Bis jetzt waren Hochzeiten nur im engsten Kreis möglich, demnächst soll es Lockerungen geben.

Gäste per Videochat zuschalten

Heiraten und Coronakrise - das ist für die Hochzeitsplanerin kein Widerspruch. So habe zum Beispiel ein Paar trotz Corona geheiratet: "Denen durften wir von Freunden was vor die Tür stellen. Sie durften zu fünft essen", beschreibt Micheluzzi den für viele schönsten Tag im Leben.

"Was in der Zeit natürlich ganz schön ist: Wie viele Überraschungen kommen", meint sie. So habe man auch die Möglichkeit, Gäste per Videotelefonie zuzuschalten. Aber: Man müsse immer für sich selbst entscheiden, wie man heiraten wolle.

Plan B für Hochzeiten im Sommer

Die Planung selbst sei überhaupt nicht eingeschränkt. Sie erfolge per Videochat, wie man es bisher auch bei Paaren aus Übersee gemacht habe. Die Hochzeitsfeen stehen derzeit in engem Telefonkontakt mit allen Paaren. Auch ein Plan B für solche, die im Sommer heiraten wollten, ist startklar. Heiratswillige, die derzeit am Anfang ihrer Planung stehen, müssen sich also keine Sorgen machen.

Ein Fahrplan muss her

"Wer heuer noch heiraten will, muss auf jedem Fall jetzt die Planung starten", meint Micheluzzi. Der einzige Unterschied sei der Plan B, den man fürs nächste Jahr einkalkuliere: "So wie wir früher immer einen Plan B für schlechtes Wetter im Kopf hatten, haben wir jetzt ein zweites Problem, das man miteinbeziehen muss", verdeutlicht die Hochzeitsplanerin im Talk mit VOL.AT und meint damit: "Was jetzt absolut wichtig wäre - nicht nur für die Paare, sondern auch für uns Dienstleister - ist, dass wir einen Fahrplan kriegen."

Das ist für Gabi Micheluzzi eine klare Forderung an die Politik. Was ist machbar? Welche Lockerungen gibt es? Diese Fragen seien bisher unbeantwortet. "Es muss eine Perspektive geboten werden", so die Hochzeitsfee.

Verschoben, aber nicht aufgehoben

Abschließend hat die Weddingplanerin aufmunternde Worte für all die Paare, die ihre Hochzeit vorerst verschieben mussten: "Wir haben es jetzt einfach verschoben. Es ist nichts abgesagt, es verlängert sich einfach die Vorfreude."

So habe man noch länger Zeit, sich auf den Tag zu freuen. "Der große Tag kommt. Und er wird ganz ganz toll, extrem schön und wunderbar - ganz egal wann er ist", versichert die Hochzeits-Expertin.

(Red.)

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