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Concerto Stella Matutina: mit Drehleier und Dudelsack in neue Klangwelten

Sepp Pichler spielt und unterrichtet verschiedene Dudelsackarten.
Sepp Pichler spielt und unterrichtet verschiedene Dudelsackarten. ©Rudi Ferder
Die fünf Abo-Konzerte des Concerto Stella Matutina holen 2019 die Musikstile unterschiedlicher Kulturkreise auf die Kulturbühne AMBACH. Dazu zählen neben der Entdeckung von hebräischer Barockmusik auch der Einsatz von volkstümlichen, selten gespielten Instrumenten wie Dudelsack oder Drehleier.
Abo 2019

Als eines der führenden Originalklang-Ensembles Österreichs ist das Barockorchester Concerto Stella Matutina (CSM) aus der Musikszene des Bodenseeraums nicht mehr wegzudenken. Auch in der kommenden Saison erwartet das Publikum wieder eine abwechslungsreiche musikalische Reise durch die Epoche des Barock und verschiedene Länder. „Unser Ziel ist es, dem Publikum mit alter Musik neue Klangwelten zu eröffnen“, erklärt Bernhard Lampert, Initiator, Manager und Ensemblemitglied.

Auch international gefragt

Das kommt auch international gut an. Bis zum Jahresende spielt das Concerto Stella Matutina noch vier verschiedene Programme in zehn Konzerten, u.a. in Regensburg, Bayreuth und Landquart. „Die Anfragen aus dem Ausland für Auftritte nehmen erfreulich zu“, so Lampert.

Auch 2019 will das Concerto Stella Matutina das internationale und heimische Publikum wieder mit ungewöhnlichen Konstellationen und Vielfalt überraschen. Der Bogen des Abo-Programms spannt sich von der inbrünstig besungenen Liebe in Neapel über den Einsatz volkstümlicher Instrumente bis hin zu frühbarocker, hebräischer Vokalmusik und der Paarung von Barock und Jazz. Zu den herausragenden Solisten zählen die Mezzosopranistin Svetlina Stoyanova, der Dudelsackvirtuose Sepp Pichler, Jazzsängerin Winnie Brückner, Fagottist Sergio Azzolini oder Trompeter Herbert Walser-Breuß.

Die Liebe in Neapel

Wie klingt die Liebe? Inbrünstiger als zu Barockzeiten in Neapel, wo nicht nur der Vesuv brodelt, kann sie nicht klingen. Den Beweis erbringt das Concerto Stella Matutina zum Auftakt der Abo-Reihe am 29. März 2019. Solistin ist die junge, bereits mehrfach ausgezeichnete Mezzosopranistin Svetlina Stoyanova, die seit dieser Saison zum Ensemble der Wiener Staatsoper gehört. Bei den Bregenzer Festspielen 2018 war die aus Bulgarien stammende Sängerin als Rosina im Barbier von Sevilla zu hören. Auf dem Programm stehen Arien und Instrumentalmusik von Nicola Antonio Porpora, Domenico Natale Sarro, Francesco Scarlatti und Georg Friedrich Händel.

Volkstümliche Klänge

Ungewohnte Klänge halten mit Dudelsack und Drehleier Einzug im Konzertsaal. Das zweite Konzert steht im Zeichen von Georg Druschetzky (1745 – 1819), dessen 200. Todestag 2019 begangen wird. Der Komponist und Paukist der Militärmusik im noch ländlichen Linz der Mozartzeit scheute sich nicht, das Instrumentarium des einfachen Volkes in seine Werke aufzunehmen. Unter der Leitung von Thomas Platzgummer treten Sepp Pichler (Dudelsack) und Stefan Straubinger (Drehleier) als Solisten auf. Neben Druschetzkys Parthia mit Bauerninstrumenten spielen sie Mozarts Serenata Notturna sowie seine „Linzer Sinfonie“.

Barock und Jazz

„Nuove Invenzioni“ – der Titel der aktuellen CD des Concerto Stella Matutina ist beim dritten Abo-Konzert Programm. Die bei Sony Classical Records aufgenommene CD erreichte im August 2018 Platz 11 der deutschen Klassik-Charts. Das im Studio Eingespielte kommt unter der Leitung des Trompeters und CSM-Gründungsmitglieds Herbert Walser-Breuß und des Lautenisten Thor-Harald Johnsen auf die Bühne. Dabei treffen frühbarocke Kompositionen, u.a. von Girolamo Frescobaldi und Philipp Jakob Rittler, auf Jazz-Werke von Tomasz Stanko und Florian King, Leiter des Jazzseminar Dornbirn. Ideal ergänzt wird das Orchester auf der Suche nach neuen Klangspuren durch die außergewöhnliche Stimme der deutschen Jazzsängerin Winnie Brückner.

Aus der Stube in die Welt

Ein Feuerwerk an Virtuosität „Aus der Concert-Stube“ verspricht der vierte Abend unter Sergio Azzolini. Der herausragende Fagottist ist als Solist und als Ensemble-Leiter gleichermaßen international gefragt. Programm und Titel beziehen sich auf die Concert-Stube des Zerbster Schlosses in Sachsen-Anhalt, wo zur Zeit von Kapellmeister Johann Friedrich Fasch (1688 – 1758) die damalige musikalische Welt zuhause war. In seiner 1743 angefertigten Inventarliste scheinen die Namen Georg Philipp Telemann und Antonio Vivaldi am häufigsten auf. Ihre Werke stehen im Mittelpunkt beim vierten Abo-Konzert.

Barockmusik für die Synagoge

Außergewöhnliche Klänge und ein festliches, vorweihnachtliches „Haleluyáh!“ erwarten das Publikum am 19. Dezember. Ein Höhepunkt des fünften und letzten Konzerts der Saison ist die Aufführung hebräischer Barockmusik. Das Orchester spielt Kompositionen von Salomone Rossi, der aus einer alteingesessenen italienisch-jüdischen Familie stammte und Hofmusiker von Vincenzo I. Gonzaga in Mantua war. Er schrieb seine Vokalmusik für die Synagoge in hebräischer Sprache. Zeitgleich war auch Claudio Monteverdi am Hof in Mantua tätig. Seine Werke in lateinischer Sprache führt das Concerto Stella Matutina an diesem Abend unter der Leitung von Elam Rotem ebenfalls auf. Der Komponist, Sänger und Cembaloist ist auch Gründer des israelisch-schweizerischen Vocalensembles Profetti della Quinta, das mit auf der Bühne steht und der ideale Partner für das Weihnachtskonzert ist.

Info: www.stellamatutina.at

Programm Abonnement 2019
Concerto Stella Matutina

1. Abo-Konzert

Freitag, 29. März 2019, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis

L‘ amore a Napoli

Solistin: Svetlina Stoyanova I Mezzosopran

Arien und Instrumentalmusik von

Nicola Antonio Porpora (1686 -1768)

Domenico Natale Sarro (1679-1744)

Francesco Scarlatti (1666-1741)

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

2. Abo-Konzert

Freitag, 3. Mai 2019, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis

Von Dudelsäcken und Landschaftspaukern

Leitung: Thomas Platzgummer

Solisten: Sepp Pichler I Dudelsack, Stefan Straubinger I Drehleier

Wolfgang A. Mozart (1756-1791): Serenata Notturna, KV 239

Georg Druschetzky (1745- 1819): Parthia mit Bauerninstrumenten

Wolfgang A. Mozart (1756-1791): „Linzer Sinfonie“, KV 425

3. Abo-Konzert

Freitag, 21. Juni 2019, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis

Nuove Invenzioni

Leitung: Herbert Walser-Breuß I Trompete, Thor-Harald Johnsen I Laute

Special Guest: Winnie Brückner I Gesang

Werke von Francesco da Milano (1497 – 1543), Girolamo Frescobaldi (1583 – 1643), Giovanni Paolo Foscarini (1600 – 1647), Pavel Josef Vejvanovský (1633 – 1693), Philipp Jakob Rittler (1637 – 1690), Georg Friedrich Händel (1685-1759), Tomasz Stanko (1942 – 2018) und Florian King (*1967)

4. Abo-Konzert

Freitag, 4. Oktober 2019, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis

Aus der Concert-Stube

Leitung und Solist: Sergio Azzolini I Fagott

Johann Friedrich Fasch (1688-1758): Ouvertüre C-Dur, FWV K:C1

Georg Philipp Telemann (1681-1767): Konzert D-Dur, TWV 53: D4

Antonio Vivaldi (1678 – 1741): Konzert D-Dur, RV 781/423

Johann Friedrich Fasch (1688-1758): Konzert c-Moll, FWV L:c2

Georg Philipp Telemann (1681-1767): Konzert D-Dur, TWV 53: D5

5. Abo-Konzert

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis

Haleluyáh!

Leitung: Elam Rotem I Gesang und Cembalo

Vocalensemble: Profeti della Quinta

Werke von Salomone Rossi (ca. 1570 – 1630), Claudio Monteverdi (1567 – 1643) sowie Elam Rotem (*1984)

Abo-Bestellungen:

Kulturbühne AMBACH, Am Bach 10, 6840 Götzis

Telefon +43/5523/64060-11, Mail kulturbuehne@ambach.at

Freier Kartenvorverkauf:

Der freie Kartenvorverkauf für die fünf Abo-Konzerte startet ab 1. März 2019 bei allen v-ticket Verkaufsstellen sowie online unter www.v-ticket.at

Preise:

Abo-Preis für 5 Konzerte: 110 Euro

Schüler- und Studentenabo: 55 Euro

Kinder-ABO bis 14 Jahre: gratis

Normalpreis: 27 Euro pro Konzert

Schüler, Studenten und Lehrlinge: 14 Euro pro Konzert

Freier Eintritt für Kinder bis 14 Jahre

Über Concerto Stella Matutina

Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat sich das Vorarlberger Barockorchester Concerto Stella Matutina einen fixen Platz in der Reihe der führenden Originalklang-Ensembles Österreichs erspielt. Aus der Kulturszene des länderübergreifenden Bodenseeraumes ist das Concerto Stella Matutina nicht mehr wegzudenken. Künstlerischer Nabel ist die eigene Abo-Reihe im Kulturzentrum AMBACH in Götzis, wo eine treue Zuhörerschaft im ausverkauften Saal besonders die Vielfalt und Einzigartigkeit der Konzerte zu schätzen weiß. So sind seit 2008 über 40 (Stand 2016) verschiedene Programme abseits des Mainstreams entstanden, die zum Teil vom Ensemble selbst, oder zusammen mit interessanten Gästen der Alten Musik-Szene erarbeitet werden, wie Alfredo Bernardini, Rolf Lislevand, Christophe Coin, Erich Höbarth, Hiro Kurosaki und vielen anderen.

Die kontinuierliche Suche nach „neuer“ Alter Musik, Vertiefung der aufführungspraktischen Expertise (z.B. durch Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste in Bern), aber auch experimentelle, genreübergreifende Projekte liegen den MusikerInnen von CSM dabei besonders am Herzen. Gastspiele führten das Ensemble durch Österreich und das angrenzende Ausland zu vielen renommierten Festivals wie den Internationalen Barocktagen Stift Melk, Jeunesse Wien, Abendmusik Innsbruck, Origen Festival Graubünden (CH), Rheingau Festival, Bodenseefestival, Festival Musik und Kirche Brixen etc.

Dokumentiert wird die Arbeit von CSM durch regelmäßige Radioübertragungen in Radio Vorarlberg, Ö1, Bayern Klassik sowie SRF2 und etlichen CD-Produktionen.

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