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Christoph Mähr "adelt" den Most

Most und Käse "geadelte" Kollegen.
Most und Käse "geadelte" Kollegen. ©Harald Hronek

In der Jagdberggemeinde Düns stehen mehr Obstbäume als die Gemeinde Seelen zählt.

AMP Die 400 Seelengemeinde Düns schmückt sich nicht zu Unrecht mit dem Beinamen “Sunnadorf”. Die sonnige Hanglage begünstigt den Obstbau. Entsprechend ausgeprägt wird dieser hier auch betrieben. Allein auf dem Bovelhof von Christoph Mähr und Christine stehen über 500 Obstbäume. Das hat natürlich auch einen entsprechenden Hintergrund. Mähr und seine Familie widmet sich intensiv der Mostkultur.

Armer Leute Trank
“Wir wollen den Most nicht nur als “armer Leute Trank” sehen, sondern dem Natursaft mehr Bedeutung als Qualitätsgetränk geben”, macht Christoph Mähr auf seine Mostkultur an seinem Hof aufmerksam. Mähr ist diplomierter Mostsommeliére und gehört dem Österreichischen Mostsommelière-Verein an. So wie es beim Wein verschiedene Sorten gibt, gibt es Apfel- und Birnenmost, ebenso einen Apfel- und Birnenmix. Wie bei der Traube wird auch beim Most aus Äpfeln und Birnen auf Sortenreinheit geachtet, oder man macht Cuvèe aus einem Apfel- oder Birnen, bzw. zu einem Apfel- und Birnen-Verschnitt.

Kein Fallobst
“Bei uns kommt kein Obst, das auf dem Boden gelegen ist, in den Bottich. Unser Mostobst wird händisch vom Baum gelesen, direkt zu Maische verarbeitet und dann gepresst”, verrät Christoph Mähr. Dass das Mosten längst zur eigenen “Wissenschaft” geworden ist, zeigen auch die nationalen und internationalen Wettbewerbe, bei denen Christoph Mähr immer wieder den Beweis des “Meistermosters” antritt. “Wir versuchen den Most wieder auf den “getafelten” Tisch zu bringen”, ist Mähr überzeugt, dass immer mehr Gourmets für den “Natursaft” mit oder ohne Alkoholgehalt zu begeistern sind. Dass intensiver Obstbau, wie er bei den Mähr‘s am Bovelhof betrieben wird, ebenso arbeitsintensiv wie der Weinbau ist, muss da wohl nicht mehr eigens erwähnt werden.

Bovelhof,Düns, Austria

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