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Christl "fiebert" auf der Seebühne

Bregenz - Im Rahmen des ZDF EM-Studios präsen­tierte die 25-jährige Oberösterreicherin vor tausenden Besuchern der "Fankurve Bo­densee" den EURO-Song "Fieber". [Video im Text]

Popstar Christina Stürmer hat am Sonntag Nachmittag die Bregenzer Seebühne erobert – quasi als Auftakt zum 45 Minuten später in Wien beginnenden Erstrundenspiel Österreich gegen Kroatien.

Das erste Public Viewing am Samstagabend hat trotz kühlem und zeitweise regnerischem Wetter auf der Seebühne und in der Fanzone vor dem Festspielhaus Bregenz fast echtes Stadion-Feeling vermittelt. Im ersten Spiel (Schweiz gegen Tschechien) dominierten optisch die Fans aus der benachbarten Schweiz, die zuletzt ebenso mit hängenden Köpfen abzogen wie zwei Stunden später nach dem Match Portugal gegen Türkei die zunächst enthusiastisch mit Fahnen und Schlachtgesängen angerückten zahlreichen türkischen Schlachtenbummler.

Staatsmännischer ging es dafür im VIP-Bereich zu: Die Landesregierung Baden-Württembergs, angeführt von Ministerpräsident Günther H. Oettinger (CDU), kam auf dem Seeweg zur Seebühne, wo die deutschen Nachbarn von Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) und der gesamten Landesregierung begrüßt wurden. Sausgruber bedankte sich neuerlich für die Initiative Baden-Württembergs zur “Fankurve Bodensee”, von der auch sämtliche ZDF-Fernsehübertragungen zur EURO 08 gestaltet und an das deutsche Millionenpublikum übertragen würden. Sausgruber: “Damit wird die ZDFarena nicht nur zum 9. Stadion dieser EURO 08, sondern auch die gute Position Vorarlbergs an der Mittellinie zur diesen Europameisterschaften deutlich unterstrichen.”

Bevor die beiden Regierungen beim Public-Viewing dem Match Schweiz gegen Tschechien folgten, besichtigten sie in der Werkstattbühne des Festspielhauses die vom Stuttgarter Haus der Geschichte gestaltete diesjährige Baden-Württembergische Landesausstellung unter dem Motto “Das Wunder von Bregenz” mit zahlreichen zeitgenössischen Fußball-Exponaten sowie Film- und Tonmaterial.

Thema der Ausstellung ist die Fußballgeschichte von Österreich, der Schweiz und von Baden-Württemberg. In einem fiktiven “Jahrhundert-Spiel” treten drei Mannschaften aus diesen Ländern gegeneinander an. Originalobjekte stellen die Akteure vor: Das Cordoba-Trikot von Herbert Prohaska ist ebenso zu sehen, wie die Schiedsrichterpfeife von Gottfried Dienst, der 1966 das “Wembley-Tor” gab, und jene Werbetonne, die Jürgen Klinsmann mit einem legendären Fußtritt bedachte.

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