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Christbaum-Verkauf ab 12. Dezember in Wien: Alle Infos zum Baumkauf

Am 12. Dezember 2018 startet der Christbaumverkauf in Wien.
Am 12. Dezember 2018 startet der Christbaumverkauf in Wien. ©APA/HELMUT FOHRINGER
In Wien haben ab Mittwoch, 12. Dezember 2018, die Christbaummärkte wieder geöffnet. An insgesamt 291 Plätzen können in der Bundeshauptstadt Bäume, Reisig oder Mistelzweige erworben werden - und das täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr, wie das Marktamt in einer Aussendung betonte.

Angeboten werden vor allem Tannen und Fichten, wobei laut Marktamt in Wien die Tanne aufgrund ihrer kräftigen Farbe und der im Verhältnis stumpfen Nadeln bevorzugt wird. Die Christbaumpreise sind seit vier Jahren stabil, hieß es. Für eine heimische Tanne wird zwischen zehn und 35 Euro pro Meter verlangt, eine Blaufichte ist voraussichtlich zu Preisen zwischen acht und 16 Euro zu haben.

Jährlich werden rund 400.000 Christbäume in Wien gekauft. Bei jenen Plätzen, die ab Mittwoch eingerichtet werden, handelt es sich um jene, bei denen das Magistrat die Vergabe regelt. Auf privatem Grund kann der Verkauf auch früher beginnen.

Hochsaison für Christbaumbauern aus NÖ

Mit dem zweiten Adventwochenende geht der Christbaumverkauf in Wien so richtig los. Für Niederösterreichs Christbaumbauern beginnt damit die Hochsaison. Denn mit einer Million
Weihnachtsbäumen übernehmen sie den Löwenanteil und sind damit auch Hauptversorger der Bundeshauptstadt Wien.

„Unsere heimischen Christbaumbauern sorgen nicht nur dafür, dass Tradition für uns erlebbar wird. Sie bringen mit ihrer Arbeit auch wichtige Wertschöpfung für die Region. Denn der Kauf eines Baumes mit der blau-gelben Herkunftsschleife bedeutet gleichzeitig, dass 22 Millionen Euro in den ländlichen Raum fließen. Zusätzlich können sich etwa 1.000 Personen bei Ernte und Verkauf einen Arbeitsplatz sichern und zwar dort wo es sonst nicht so viele Arbeitsplätze gibt“, erklärt der neu gewählte Präsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich Johannes Schmuckenschlager und wünscht den Niederösterreichischen Christbaumbauern eine erfolgreiche Saison 2018.

Diese Saison war bis dato vor allem eines: Arbeitsreich. Denn die Witterung hat den Produzenten heuer zugesetzt. Der Qualität der Bäume hat das allerdings keinen Abbruch getan wie Franz Raith, Obmann der NÖ Christbaumbauern berichtet: „Viele glauben, dass durch die Trockenheit die Bäume jetzt angegriffen sind und ihre Nadeln schnell verlieren. Das
ist ein Irrglaube. Nordmannstannen sind Tiefwurzler und haben somit genügend Wasser für ein gesundes Wachstum bekommen. Das war bei den jungen Bäumen anders. Die Setzlinge
haben unter der Trockenheit gelitten und viele mussten neu ausgesetzt werden. Es ist immer unangenehm eine Arbeit doppelt machen zu müssen aber dank dem Engagement der Bäuerinnen und Bauern ist die Qualität auch für die kommenden Weihnachtsfeste gesichert.“

Das kostet ein Christbaum in Wien

Der Lieblingsbaum der Österreicher ist eine 1,60 Meter große Nordmannstanne, für die Konsumenten im Schnitt 30 Euro ausgeben. Christbaumpreise hängen vom Alter des Baumes, seiner Qualität und dem Verkaufsort der angebotenen Weihnachtsbäume ab. Die Durchschnittspreise für Bäume aus heimischer Produktion liegen pro Laufmeter bei Tannen zwischen 10 und 35 Euro, bei Fichten zwischen 4 und 8 Euro und bei Blaufichten bei 7 bis 14 Euro.

Zahlen zu Christbäumen aus Österreich

  • 73 Prozent der österreichischen Haushalte stellen einen Natur-Christbaum auf
  • Knapp 90 Prozent der Christbäume sind aus heimischer Produktion (2,5 Millionen Stück)
  • 1,1 Millionen Bäume stammen aus NÖ und bedeuten eine Wertschöpfung von 22 Millionen Euro für die Region
  • Eine durchschnittliche Christbaumkultur in NÖ ist 1 Hektar groß

Tipps für den Baumkauf

  • Schütteln: Ein frischer Baum verliert keine grünen Nadeln
  • Kratzen: ein Stück Rinde abkratzen – das Holz eines frischen Baums ist darunter noch feucht
  • Streicheln: Von innen nach außen über die Nadeln streichen – der frische Baum behält die Nadeln
  • Die Herkunft: Durch die kurzen Transportwege sind heimische Christbäume frisch. Die Herkunft kann der Konsument an der Schleife und dem Gütesiegel der Produzenten erkennen. Es ist das einzige mit kontrollierter Herkunftsgarantie

(APA/Red)

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